| Originaltitel | Der Räuber |
| Land und Jahr | Deutschland 2009 |
| Kino-Start | 04.03.2010 |
| Genre | Drama |
| FSK | 12 |
| DVD-Start | |
| Regie | Benjamin Heisenberg |
| Länge | 98 Min. |
© Zorro Filmverleih
Inhalt
Aufgrund eines missglückten Banküberfalls sitzt Johann Rettenberger (Andreas Lust) mehrere Jahre im Gefängnis. Nun wird er entlassen und bezieht eine kleine, schäbige Unterkunft. Die Miete muss er wöchentlich im Voraus bezahlen. Auf Geheiß seines Bewährungshelfers meldet er sich beim Arbeitsamt. Rettenberger interessiert sich nur für eines: das Laufen. Schon im Gefängnis lief er stundenlang im Kreis. In seiner Zelle befand sich sogar ein Laufband, damit er auch nachts trainieren konnte. Sein Ziel ist der Wien-Marathon, für den er eisern trainiert. Tatsächlich gelingt es ihm, sich mit dem Preisgeld mehrerer Wettkämpfe über Wasser zu halten. In der Altbau-Wohnung einer ehemaligen Bekannten (Franziska Weisz) findet er schließlich Unterschlupf. Langsam kommen sich die beiden Einzelgänger näher. Doch das Laufen genügt Rettenberger nicht. Er ist stets auf der Suche nach größeren Adrenalindosen seines Körpers. Diesen findet er zwangläufig in seiner alten Beschäftigung, dem Banküberfall. Dabei interessiert ihn das Geld überhaupt nicht. Dieses verstaut er achtlos unter seinem Bett und gibt Zeit seines Lebens nichts davon aus. Die Polizei ist ob der sich häufenden Überfälle ratlos. Zwar verdächtigt sie früh Rettenberger, doch der erhält Rückendeckung von seiner Freundin - bis sie von seiner Nebenbeschäftigung erfährt.