16.03.2010
Matt Damon ist aufgebracht. Er ist enttäuscht über die US-Regierung und wütend über die vielen Opfer des Irak-Krieges. Das brachte er in einem Interview in Berlin zum Ausdruck. Der Darsteller war mit
Paul Greengrass am 3. März 2010 in die deutsche Hauptstadt gereist, um den aktuellen Thriller "
Green Zone" vorzustellen.
Damon spielt einen US-Soldaten, der im Jahre 2003 mit der Suche nach Massenvernichtungswaffen im Irak beauftragt wird. Schon bald muss er feststellen, dass es dort keine Atomwaffen gibt. Die US-Regierung hat schlicht gelogen. "Es hieß, es habe an schlechten Geheimdienstinformationen gelegen", erläutert Damon die auf wahren Ereignissen basierende Geschichte. "Aber in Wirklichkeit wollten sie einfach nur dorthin. So haben sie nach einem Vorwand gesucht, um in den Irak einzumarschieren und dort Krieg zu führen."
Der Schauspieler macht im Interview vor allem auf die Opfer der Soldaten aufmerksam: "Wenn man mit den Soldaten spricht und realisiert, dass diese nicht einmal, sondern schon bis zu fünf Mal in den Krieg mussten, ist das wirklich demütigend." Ob Damon sich vorstellen könnte, auch selbst mal in den Krieg zu ziehen und was er sonst noch zu erzählen hatte, können Sie im vollständigen Interview auf Filmreporter.de lesen.