Film der Woche - Die Reise auf der Morgenröte

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Die Wunderwelt im Wandschrank

In "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte", der dritten Verfilmung der weltweit beliebten Klassiker-Reihe von C.S. Lewis erleben Edmund (Skandar Keynes) und Lucy Pevensie (Georgie Henley) sowie ihr nerviger Cousin Eustachius Knilch (Will Poulter) eine abenteuerliche Schiffsreise.

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Wie schon in den ersten beiden Teilen werden die Kinder auch hier durch ein rätselhaftes Medium in eine fremde Welt katapultiert. Dieses Mal ist es ein Gemälde, durch das sie an Bord des fantastischen Segelschiffs "Morgenröte" landen.

Hier begegnen sie erneut ihrem königlichen Freund Kaspian (Ben Barnes) sowie der heldenhaften Maus Riepischiep. Gemeinsam müssen sie eine geheimnisvolle Mission erfüllen.

Ihre abenteuerliche Reise nimmt mit einem Besuch der einsamen Inseln ihren Anfang und führt sie zur Begegnung mit mythischen Wesen, unheimlichen Sklaventreibern, Feuer speienden Drachen und wunderschönen Meerjungfrauen. Nur die Fahrt zum geheimnisvollen Land des Löwen Aslan kann das Königreich Narnia und seine wunderbaren Bewohner vor einer verhängnisvollen Tragödie retten.

Kritik

Wie schon die ersten beiden Abenteuer versucht auch die zweite Fortsetzung "Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte" vor allem durch seine beeindruckende Spezial Effekte zu bestechen. Die visuellen Einfälle sowie die mitreißenden Abenteuer dürften auchhier nicht nur die kleinsten unter den Zuschauern begeistern.
 
Für die Regie wurde dieses Mal der erfahrene Michael Apted verpflichtet, der sein Gespür für Action und Abenteuer unter anderem in "James Bond 007: Die Welt ist nicht genug" sowie in einigen Episoden der bildprächtigen Erfolgsserie "Rom" unter Beweis stellen konnte. Als einer von drei Produzenten fungierte der in Fantasie-Spektakeln versierte Andrew Adamson. Dieser war bei den ersten beiden Teilen des "Narnia"-Franchises als Regisseur tätig und führte in derselben Funktion auch "Shrek - der tollkühne Held" sowie "Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück" zum Erfolg.
 
Erfahrung und Erfolgsgarantie war den Produzenten auch hinsichtlich des Drehbuchs ein Kriterium. Für die Adaption der fantastischen Vorlage waren neben Richard LaGravenese ("König der Fischer") und Michael Petroni ("Lost Heaven") auch Christopher Markus sowie Stephen McFeely verantwortlich, die schon die Drehbücher zu "Der König von Narnia" und "Die Chroniken von Narnia: Prinz Kaspian von Narnia" verfassten.

Willy Flemmer/Filmreporter.de