Starauflauf in Berlin: Sean Penn, Ornella Muti und weitere Stars kamen zur "Cinema for Peace"-Gala auf der Ber…
Berlinale 2011
© (AFP) "The Dude has entered the building!" Jeff Bridges war der unbestrittene Stargast der Eröffnung.
Starke Männer
Klasse Eröffnungsfilm, jede Menge Stars am roten Teppich und 16 Filme, die ins Rennen um den goldenen Bären gehen. Auch in diesem Jahr stimmen die Grund-Zutaten zum Rezept für ein erfolgreiches Festival. Doch zwei Menschen machen die Berlinale 2011 zu etwas Besonderem: Einer, der den Kämpfer spielt und einer, der ein Kämpfer ist.
Auf der einen Seite steht der Dude: Jeff Bridges, der als versoffener Revolverheld in True Grit mal wieder den bärbeißigen Einzelgänger spielen darf. Dafür gabs nicht nur den Eröffnungsplatz in Berlin sondern auch zehn Oscar-Nominierungen in Hollywood. Ob Jeff und der Coen-Western den Goldjungen verdient haben, dürft ihr übrigens im Oscar-Voting entscheiden.
Knast für die Kunst
Auf der anderen Seite steht der Held der wahren Welt: Der iranische Regisseur Jafar Panahi, der eigentlich in der Berliner Jury sitzen sollte, stattdessen aber in einem Teheraner Gefängnis schmachtet. Jury-Vorsitzende Isabella Rosselini verlas einen heimlich aus dem Land geschmuggelten Brief des verfolgten Filmemachers: "Ich hoffe, nach meiner Freilassung eine Welt ohne Grenzen bereisen zu dürfen!"
Die Berlinale hat also tatsächlich alles: Politischen Zündstoff, tolle Filme, große Gefühle. Und natürlich: Stars, Stars, Stars. Und genau die zeigen wir euch! Hier gibt's täglich die besten Bilder von Berlins roten Teppichen, die schönsten Photos der Stars auf der Berlinale!