Oscar-Moments: Die Highlights der Oscars 2011

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Oscar®-Moments: Die Highlights der Show 2011

Langweilig, fantasielos, unlustig? Am Tag nach den Oscars® hagelt es von allen Seiten Kritik für die Oscar®-Moderatoren Anne Hathaway und James Franco. Ganz anders denken die Prosieben-Zuschauer: „Viel besser als letzte Jahr“ ist das Urteil der Prosieben-Facebook-Community, einen „guten Job“ hätten die Moderatoren abgeliefert. Zumindest ordentlich ins Zeug haben sie sich gelegt. Und James Franco sogar ins Ballkleid geschmissen. 

 
Gerade der Einstieg der Oscar®-Jungspunde war wirklich gelungen. Im Inception-Stil entern die beiden fremde Träume. Doch nicht irgendjemandes Traumwelt, sondern dem Schönheitsschlaf von Moderatoren-Legende Alec Baldwin geht es an den Kragen. Darin zeigen sie uns nicht nur die Favoriten-Filme im Schnelldurchlauf, sondern drücken auch ordentlich auf die Lachmuskeln.
 

Während sich die beiden durchs Programm albern – Gesangseinlagen und Klamottentausch inklusive – lassen sie Raum für die eigentlichen Stars der Verleihung: Die Dankesreden der Stars.

Zum Heulen schön

Und die waren wieder so emotional, so lustig, so bewegend wie die Filme, für die sie gehalten wurden. 

Die hochschwangere Natalie Portman nahm den Preis als beste Darstellerin entgegen und kämpfte mit den Tränen.

Die Rolle ihres Lebens

Mit zitternder Stimme bedankte sie sich bei ihren Eltern  und bei ihrer großen Liebe Benjamin Millepied, den sie am "Black Swan" Set kennegelernt hatte und der ihr jetzt „die größte Rolle ihres Lebens“ geschenkt hat. 

Ganz anders Colin Firth: Trockener, humorvoller, eben britischer als der "Kings Speech" Star kann man einen Preis wohl nicht entgegen nehmen. Ein "Gefühl, dass sich zu Tanzbewegungen entwickeln könnte“, steige in ihm auf. Ein Gefühl, dem er aber keinesfalls auf der Bühne nachgeben möchte. 

 

Ein Spätzünder

Gleich tanzt er

Doch Colin Firth ist nicht der einzige, der mit britischer Gelassenheit einen Oscar® für The Kings Speech in Empfang nehmen darf: Einen der denkwürdigsten Auftritte des Abends lieferte auch David Seidler, der den Preis für das Drehbuch zum Film über George VI. verliehen bekam.
Mit 73 Jahren ist er älteste Gewinner dieser Kategorie und macht auch keinen Hehl daraus: „Ich hoffe, dass dieser Rekord baldmöglichst und möglichst oft gebrochen wird“.
 
Am besten schon im nächsten Jahr.  Vielleicht wird das dann ja auch das wieder besser als das letzte.
 

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