Florence And The Machine
Florence And The Machine: Lungs
© Universal
Ihre besten Songs schreibt Florence, wenn sie betrunken oder richtig schön verkatert ist, weil sich genau dann die nötigen Freiräume auftun, ihr dann die wildesten Ideen kommen, die sich wie von selbst aus den Fragmenten zusammensetzen, die sie in ihren Skizzenbüchern und Hirnwindungen mit sich herumträgt. „Du denkst vollkommen klar“, erklärt sie, „aber trotzdem bist du nicht ganz da. Du schwebst durch deine eigenen Gedanken und kannst unterwegs all das einsammeln, was du für den jeweiligen Song brauchst. Ich mag diese schrägen Verknüpfungen, die sich manchmal in unserem Universum ergeben. Für mich fühlt sich das Leben wie ein endloser LSD-Trip an, wenn die Dinge einfach so aus dem Nichts wieder hochkommen.“ Man kann sich das Wesen von Florence am besten als einen großen Haufen Widersprüche vorstellen: Sie ist knallhart und ängstlich zugleich, ein Nervenbündel, in dem auch Leidenschaft, dunkle Seiten und absolute Freude miteinander verschnürt sind.