Local Natives: Gorilla Manor
Local Natives: Gorilla Manor
Die Local Natives erfinden ausgelassene, mitreißende Harmonien, verträumt orchestrierten Melodien und pulsierenden Rhythmen. Ihre Songs eignen sich fast ebenso gut zum Tanzen wie zum Zuhören und in Gedanken versinken. Stimmlich etwa in einer Linie mit Crosby Stills Nash & Young und The Zombies, inspiriert von Post-Punk und Afro-Beat, drückt dieses Quintett aus Kalifornien dem Indie-Rock seinen eigenen Stempel auf.
"Teamwork" ist das Schlüsselwort für die Local Natives. Das Dreiergespann aus Keyboarder Kelcey Ayer sowie den Gitarristen Ryan Hahn und Taylor Rice liefert die Ideen für Songwriting, Harmonien und Co, während sich Drummer Matt Frazier und Bassist Andy Hamm um das eindrucksvolle, DIY-Artwork der Band kümmern.
Das selbstfinanzierte Album "Gorilla Manor" wurde von Raymond Richards in West Los Angeles aufgenommen und gemeinsam von ihm und den Local Natives in Richards' Red Rockets Glare Studio produziert.
Die zwölf opulenten Stücke werden mit dem Opener "Wide Eyes" eingeleitet. "Es geht um die Faszination, die das Übernatürliche und das Unheilvolle auf die Menschen ausüben", so Ryan. Darauf folgt das aufbrausende, vor Mandolinen nur so strotzende, "Airplane" , in dem Kelcey den Wunsch beschreibt, seinen Großvater kennenzulernen, der verstarb, bevor Kelcey überhaupt geboren war. Ebenfalls auf dem Album befindet sich der Song "Sun Hands", der bereits im Juli als Limited Edition Single veröffentlicht wurde. Laut Taylor handelt der Song vom "altbekannten Gefühl, etwas zu wollen, was man nicht haben kann - besonders, wenn man es bereits gehabt hat". Kaum wieder zuerkennen ist "Warning Sign" von den Talking Heads: "Wir haben den Song im Prinzip komplett auf den Kopf gestellt" und so David Byrnes schreiende Vocals in einen wohlklingenden Dreiklang verwandelt.