She & Him: Volume Two

Volume Two

She & Him veröffentlichen ihr zweites Album im Frühjahr 2010 auf Double Six. Geschrieben von Zooey Deschanel (She) und produziert von M. Ward (Him) ist „Volume Two“ der sehnsüchtig erwartete Nachfolger von „Volume One“, dem viel gepriesenen Debüt des US-amerikanischen Duos aus dem Jahr 2008. „Volume Two“ erfüllt die Versprechen der ersten Folge und noch viel mehr. Mit elf Originalsongs und zwei Coverversionen – „Ridin’ In My Car” von NRBQ und Skeeter Davis’ „Gonna Get Along Without You Now“ – ist „Volume Two“ größer, gewagter und noch schöner als sein Vorgänger. Zooeys Arrangements sind dynamisch und zeigen, dass unsere singende Heldin ihr Gesangsvolumen aufs Prächtigste erweitern konnte, während M. Wards Streicherarrangements perfekt platzierte musikalische Momente bilden. Unverändert blieben Wards hallverstärkte Gitarrenfiguren, das Markenzeichen all seiner Aufnahmen, sowie Zooeys unglaubliche Stimme, die in all ihrer Unnachahmlichkeit dennoch wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten klingt. 
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Laut Zooey ist „Volume Two“ ein „feel-good album“, vollgestopft mit Harmonien, zuckersüßen Melodien und Refrains, wie man sie einst im New Yorker Brill Building zu schreiben wusste. Vom mitreißenden Opener „Thieves“ und der ersten Single „In The Sun“ (Gastgesang von Tilly And The Wall) über die Tempo- und Stimmungswechsel von „Home“ bis zum hymnischen Vokalstück „If You Can’t Sleep“ ist „Volume Two“ vom Anfang bis zum Ende ein strahlendes Meisterwerk. 

She & Him nahmen mit „Volume One“ eine der denkwürdigsten Platten des Jahres 2008 auf, ein Album voller brillanter, mühelos charmanter Popsongs. Die Veröffentlichung wurde von einem ohrenbetäubenden Lobgetöse begleitet, Bestätigung für M. Wards sonnengetränkte Instrumentierung und Zooeys sicheres Händchen für den perfekten Refrain. Um diesen Sound auf die Bühne zu bekommen, stellte sich das Duo eine Band zusammen, mit der es zwischen L.A. und New York lauter ausverkaufte Konzerte gab. Die beiden traten im Fernsehen auf, wie etwa in Elvis Costellos „Spectacle“-Show und in „Late Night with Conan O’Brien“, dominierten 2008 die Jahres-Polls und etablierten sich auf den Spuren der Carpenters, von Nancy Sinatra und Lee Hazlewood als eines der zurzeit besten Popduos.

Die gemeinsame Arbeit beflügelte aber auch das jeweils eigene künstlerische Schaffen. Tatsächlich war das vergangene Jahr ein ziemlich arbeitsreiches für She & Him: Neben ihrem Gastgesang auf Jenny Lewis’ Album „Acid Tongue“ verzauberte Zooey Filmfreunde in Marc Webbs Kinohit „(500) Days Of Summer“ (zu dem She & Him einen Schlüsselsong einspielten, nämlich ein Cover des Smiths-Klassikers „Please, Please, Please Let Me Get What I Want“). Währenddessen veröffentlichte M. Ward sein fünftes Soloalbum „Hold Time“ und rief mit Freunden wie Conor Oberst, Mike Mogis und Jim James die Monsters Of Folk ins Leben. Doch wussten die beiden jede Lücke in ihren Zeitplänen zu füllen und nutzten jede Gelegenheit, in Studios in Los Angeles und Portland Zooeys Kompositionen in Musik umzusetzen. 

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