Zoot Woman
Zoot Woman: Things Are What They Used To Be
Nach sechs Jahren Albumpause veröffentlichen Zoot Woman völlig überraschend ihr neues Werk: Things Are What They Used To Be!
© Universal
Und so haben Zoot Woman ein Album gemacht, wie man es auch im bunten, erbebenden Jahr 2009 sonst nicht findet und hört. Musik, die den eigenartigen Ort zwischen Trance und Fleischlichkeit bespielt, auf quecksilbrige Art griffig, ebenso „Band“ wie „Act“. Songs wie „Live In My Head“, „Memory“ oder „Lonely“ sind chemische Reaktionen aus Synth-Pop und Euro-Dance, Gitarrenflackern und Rave- Sonnenaufgang, Pixeln und Fußtritten, Schmerzparty und Freudenschrei. Was beim Hören von „Things Are What They Used To Be“ wieder besonders auffällt: Zoot Woman retten sich niemals ins Uneindeutige, rein Schraffierte. Jeder Beat ist ein Statement, auf das man sie festlegen darf. Und dass Johnny Blakes Singstimme immer noch diesen dandyesken Schmelz hat, der bei jedem Einatmen zittert, gehört nun mal zu den Serviceangeboten der großen Verführung.