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Die Entdeckung der Unendlichkeit

Award-Regen für Stephen Hawking-Biopic

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die mehr Stoff bieten als so manche Autoren-Fantasie. "Die Entdeckung der Unendlichkeit" ist so eine Geschichte. Lovestory, Drama und Wissenschaftskrimi – all das hat Physiker Stephen Hawking erlebt. Eddie Redmayne verkörpert das Genie so glaubhaft, dass er am Ende sogar mit einem "Oscar" ausgezeichnet wurde.

Darum geht es in "Die Entdeckung der Unendlichkeit"
Als Student der Astrophysik lernt Stephen Hawking seine zukünftige Frau Jane Wilde auf einer Party kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und sind schnell unzertrennlich. Nachdem er eine Vorlesung über schwarze Löcher besucht hat, beginnt Stephen über deren Rolle bei der Entstehung des Universums zu spekulieren. Während der geniale Nachwuchswissenschaftler an seiner Doktorarbeit forscht, beginnen seine Muskeln erstmals nachzugeben, er stürzt auf den Kopf und erfährt, dass er unter der Motoneuron-Erkrankung leidet. Stephen erfährt, dass er noch etwa zwei Jahre zu leben hat. Trotz der zunehmenden Depressionen und seinem körperlichen Verfall steht Jane zu ihrem Freund. Die beiden heiraten und bekommen Kinder. Der talentierte Physiker sitzt bald im Rollstuhl und verliert die Fähigkeit zu sprechen, nur mithilfe seines Sprachcomputers verfasst er sein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" - und wird damit zum Star der Wissenschaft.

Eddie Redmayne als Stephen Hawking
Die Hauptrolle in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" übernimmt Eddie Redmayne, Felicity Jones verkörpert seine Frau Jane Hawking, auf deren Memoiren "Die Entdeckung der Unendlichkeit" basiert. Für die Schauspieler stellte es eine besondere Herausforderung dar, reale Persönlichkeiten zu spielen. Stephen Hawking zeigte sich jedoch mit der Performance von Eddie Redmayne mehr als glücklich. Er habe im Kino stellenweise das Gefühl gehabt, er sehe sich selbst zu, gestand der Astrophysiker.

"Die Entdeckung der Unendlichkeit" räumt ab
Nicht nur Stephen Hawking zeigte sich mit der Darstellung von Eddie Redmayne zufrieden. Der Schauspieler wurde für seine Rolle in "Die Entdeckung der Unendlichkeit" mit Filmpreisen geradezu überschüttet - unter anderem gewann er auch den Oscar in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"! Für Felicity Jones reichte es allerdings nicht für einen Preis in der weiblichen Gegen-Kategorie, sie musste sich Julianne Moore geschlagen geben.

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