T2: Trainspotting

T2: Trainspotting – der Kultfilm geht in die zweite Runde

Renton, Sick Boy, Spud und Begbie sind zurück: 20 Jahre nach dem Kultfilm "Trainspotting" folgt nun mit "T2 Trainspotting" die langersehnte Fortsetzung.

"T2: Trainspotting": Danny Boyle bringt die Original Cast wieder zusammen

Fans des Kultfilms „Trainspotting“ von 1996 können diesen Filmstart kaum erwarten: Am 16. Februar kommt endlich das lang erwartete Sequel „T2: Trainspotting“ in die deutschen Kinos! Kaum zu glauben: Regisseur Danny Boyle ist es tatsächlich gelungen, alle Hauptdarsteller aus dem ersten Teil wieder vor die Kamera zu holen – 20 Jahre später! Fans können sich also tatsächlich auf ein Wiedersehen mit den schottischen Loser-Helden Renton, Sick Boy, Spud, Begbie und sogar Diane freuen.

„T2: Trainspotting“ im Faktencheck

Kinostart in Deutschland: 16. Februar 2017
Genre: Drama
Regisseur: Danny Boyle
Hauptdarsteller: Ewan McGregor (Mark Renton), Jonny Lee Miller (Sick Boy), Ewen Bremner (Spud), Robert Carlyle (Francis Begbie), Anjela Nedyalkova (Veronika), Kelly Macdonald (Diane)
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Länge: 117 Minuten

Porno statt Drogen: Worum geht es im zweiten Teil von „Trainspotting“?

„T2: Trainspotting“ basiert auf der Novelle „Porno“ von Kultautor Irvine Welsh, der auch die Vorlage zu „Trainspotting“ verfasst hat. Übrigens: Im zweiten Teil ist der Autor sogar in einer Nebenrolle als Mikey Forrester zu sehen. „Porno“ wurde bereits 2002 als Fortsetzung von „Trainspotting“ veröffentlicht und beschreibt das erneute Zusammentreffen von Renton, Sick Boy, Spud und Begbie – 10 Jahre später, nachdem sich Renton mit dem Geld aus einem chaotischen Drogendeal aus dem Staub gemacht hat. Drogen spielen nicht mehr die Hauptrolle, auch wenn Heroin und Kokain nicht ganz verschwunden sind. Stattdessen bringt ein Porno alle wieder zusammen: Der erfolglose Sick Boy will einen Porno drehen, Renton soll ihn finanzieren – schließlich hat sich Renton mit dem Geld aus dem gemeinsamen Drogendeal inzwischen einen Nachtclub in Amsterdam aufgebaut. Zwar hatte der Loser Spud damals einen Teil vom Geld abbekommen, aber inzwischen ist auch er wieder pleite. Als der psychopathische Begbie aus dem Gefängnis entlassen wird und sich auf die Suche nach seinen ehemaligen Kumpanen macht, eskaliert alles. Aber: Wie zu erwarten läuft alles anders als erwartet.

20 years after „Trainspotting“

„T2: Trainspotting“ wird vor allem Fans des ersten Films begeistern, schließlich hat „Trainspotting“ von 1996 Kultstatus. Die Rolle des Junkies Renton brachte dem damals noch blutjungen und völlig unbekannten Hauptdarsteller Ewan McGregor den internationalen Durchbruch. Trotz seiner Erfolge war McGregor sofort Feuer und Flamme, als er von Boyle auf eine Fortsetzung angesprochen wurde. Hauptgrund dürfte ein Wiedersehen mit dem Original Cast von damals sein: Regisseur Danny Boyle konnte sämtliche Darsteller davon überzeugen, wieder mitzumachen. Boyle hatte den Plan eines Sequels schon lange im Kopf, wollte aber warten, bis alle Darsteller tatsächlich entsprechend altern. Dabei hat er es wohl etwas übertrieben: Der Fortsetzungsroman „Porno“ spielt eigentlich 10 Jahre nach „Trainspotting“ - inzwischen sind aber ganze 20 Jahre ins Land gezogen!

Alte Hits und neue Tracks: Der „T2: Trainspotting“ Soundtrack

1996 wurde nicht nur der Film „Trainspotting“ zu einem Hit, sondern auch der Soundtrack: Hier tummelten sich alte Haudegen wie Iggy Pop und Lou Reed mit Ravern wie Underworld und jungen Bands der neuen britischen Welle wie Pulp, Elastica oder Sleeper. Entsprechend hoch sind auch die Erwartungen an den „T2: Trainspotting“ Soundtrack: Wird er die großen Fußstapfen seines Vorgängers füllen können? Nach langen Spekulationen ist endlich die Playlist raus: Wieder ist es ein Mix aus Retro und Neu. Zwar ist Iggy Pop nicht mehr im Original vertreten, aber dafür remixen The Prodigy seinen alten Hit „Lust for Life“. Ansonsten erinnern Kultbands wie Blondie oder The Clash an die Wurzeln des Originals, während Indie-Bands wie Wolf Alice für junges Blut sorgen. Neu bei T2: Young Fathers oder Altstars wie Run-DMC bringen Hip-Hop und Rap-Einflüsse in die ehemals sehr Rave-Pop-Punk-lastige Musikkulisse. Zudem steuern Underworld wieder mehrere Songs und Remixe zum Soundtrack bei. „T2: Trainspotting“ verspricht also nicht nur filmisch, sondern auch musikalisch ein ganz großer Hit zu werden.