Stars

Die Re-Edition seines fantastischen Albums Liquid Spirit!

Gregory Porter

Seit Kurt Elling hat es im Jazz keinen Sänger gegeben, der einen so glänzenden Karriereeinstieg hinlegte wie Gregory Porter. Mit “Water (2010) und “Be Good” (2012), seinen beiden ersten, von der Kritik frenetisch gefeierten Alben für das Indie-Label Motéma Music, konnte sich Porter gleich als einer der besten zeitgenössischen Jazzsänger etablieren. Unterstrichen wurde dies auch durch die beiden Grammy-Nominierungen, die er für diese Alben erhielt. Nun legt er bei Blue Note mit “Liquid Spirit” sein mit Spannung erwartetes drittes Soloalbum vor. Und Blue-Note-Präsident Don Was ermutigte den Sänger dazu, seiner einzigartigen künstlerischen Vision auch bei dem neuen Label treuzubleiben. “Ich betrachte mich selbst definitiv als Jazzsänger, aber ich liebe den Blues, schwarzen Southern Soul und Gospelmusik nicht weniger”, definiert sich Porter. “Diese Elemente finden immer ihren Weg in meine Musik. Und ich habe sie auch stets im Jazz wahrgenommen.”

Gregory Porter 2014

Der Sänger vertraute bei der Einspielung von “Liquid Spirit” erneut auf die Musiker, die schon auf den beiden vorangegangenen Alben den Kern seiner Band bildeten: Pianist Chip Crawford, der auch als musikalischer Direktor fungiert, Schlagzeuger Emanuel Harrold, Bassist Aaron James, Altosaxophonist Yosuke Sato und Tenorsaxophonist Tivon Pennicott. Bei einigen Stücken verstärkte Porter die Band um Trompeter Curtis Taylor und Organist Glenn Patscha. Alte Bekannte des Sängers sind auch Produzent Brian Bacchus sowie der Arrangeur und Koproduzent Kamau Kenyatta. “Ich habe mir nicht gesagt: ‘Okay, nun bin ich bei Blue Note Records, jetzt werde ich versuchen, wie Freddie Hubbard zu klingen’”, erklärt Porter. Ich habe mir für dieses Album keinen besonderen Plan zurechtgelegt.” Er wollte einfach nur, dass das Album so organisch wie nur möglich klingt. Und dieses Ziel, da war er sich sicher, erreichte er eher mit einem seit Jahren eingespielten Team als mit einer aus Stars zusammengewürfelten Band.

Porter verfügt über eine der fesselndsten und souligsten Baritonstimmen der Gegenwart. Er schafft es, einem die Emotionen und den Geist jedes erdenklichen Songs zu vermitteln, ohne auf theatralische Tricks zurückgreifen zu müssen. In der New York Times schrieb Kritiker Nate Chinen: “ Gregory Porter besitzt das meiste von dem, was man sich bei einem Jazzsänger wünscht, und vielleicht noch ein paar Dinge, von denen man gar nicht wusste, dass man sie sich wünscht.” Voll des Lobes ist auch Porters Kollege Kurt Elling: “Ich bin sehr zuversichtlich, was Gregory Porters Karriere anbelangt. Er klingt wunderbar und hat ein wirklich tolles Konzept. Es freut mich zu hören, wie er sich entwickelt, und zu sehen, dass er Anerkennung findet und Gelegenheit erhält, seine kreativen Flügel auszubreiten.” Jazzdiva Dee Dee Bridgewater pries Porter in der JazzTimes mit den folgenden Worten: “Einen Sänger wie ihn haben wir schon lange nicht mehr gehabt. Er ist so ein wundervoller Songschreiber. Er erzählt einfach großartige Geschichten.”

Bei iTunes kaufen

Auf Amazon bestellen

Kommentare