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Ihr selbstbetiteltes Debütalbum "July Talk" erscheint am 19.09.2014

July Talk

Leah Fay und Peter Dreimanis sind die theatralischen, rauen Stimmen von July Talk.

July Talk
© Universal Musik / Pressebilder 2014

Die fünfköpfige Band aus Toronto, die es seit 2012 gibt, wird durch den Gitarristen Ian Docherty, den Bassisten Josh Warburton und den Drummer Danny Miles ergänzt. Gemeinsam schreiben und spielen, filmen und bearbeiten sie jede einzelne Sekunde von Film und Musik, die unter dem Namen July Talkrealisiert wird. Im Grunde liegt der Schwerpunkt dieser kreativen Produktion auf der Ästhetik von Gegensätzen. Gegensätze, die leicht durch die zwei Sänger der Band veranschaulicht werden.Dreimanis kommt vom Land, Fay aus der Stadt, er singt Bariton und ist ein Poser, sie dagegen reizbar, aber zurückhaltend. Einen, den man nicht ignorieren kann und bei der anderen ist man hingegen froh sie bemerkt zu haben. Wie es sich herausstellt, haben sich die beiden fast verpasst.

Peter und ich haben uns in einer West-End Bar in Toronto kennengelernt“, erinnert sich Leah an dieNacht, in der die sich noch Unbekannten ein spontanes Singalong boten. „Er war wie ein Wirbelsturm und konnte nicht still sitzen. Er klang wie ein 60 Jahre älterer Mann.“

Diese Stimme wurde von den Produzenten der amerikanischen TV-Show Walking Dead so sehr geschätzt, dass sie ein raues Cover von Creedence Clearwater Revival's 'Bad Moon Rising' in Auftrag gaben. Peter's heisere Stimme charakterisiert sich durch diese sich langsam aufbauende Dynamik.

Leah hat mich eingeschüchtert“, gibt Dreimanis zu, als er von dem ersten Treffen in der Bar erzählt.„Ich habe sie singen gehört und sie klang so ungekünstelt. Sie hat nicht versucht jeden im Raum auf ihre Stimme aufmerksam zu machen. Sie sang wie sie redete; selbstbewusst und ruhig.“ Selbstbewusst genug, um von CBC (Kanada's BBC) als eine von Kanada's Top Front People aller Zeiten ernannt zu werden.

Obwohl Leah Peter's Bitte nach ihrer Nummer an dem Abend abschlug, ließ ihn seine Energie nicht aufgeben. Er suchte sie wieder auf und schickte etwas von seiner Musik. Daraufhin konnte sie nicht aufhören diese anzuhören und so war eine künstlerische Verbindung geschaffen. Peter stellte Leahseinem langjährigen Bandkollegen Danny Miles, seinem einheimischen Lieblingsgitarristen Ian Docherty und dem ortsansässigen Filmemacher und Musiker Josh Warburton vor und sie begannen mit dem Aufbau eines von harten Dynamiken beherrschten Sounds, der sich dem Kontrast der zwei Vokalisten anpasst.

Die Videos der Band sind ebenso dramatisch. Der Kurzfilm, der den Song Summer Dress begleitet, gibt einen flüchtigen Eindruck in die explosiven Live-Shows und zeigt auch die Präzision, mit der sich die Band präsentiert. Es sind Schwarzweiß-Aufnahmen. Wunderschön beleuchtet. Sexy. Wie eine wilde Calvin Klein Werbung. Im Grunde genommen wird die sprudelnde Energie der beiden Frontleute gezeigt.

Im März diesen Jahres waren July Talk neben Bands wie Arcade Fire bei den Juno Awards (Canada's Gegenstück zu den Grammys) nominiert. Der Auftritt bei der Gala zeigte einen Einblick in die explosiven, aus dem Gleichgewicht geratenen Live-Shows, die sie von den kleinen, verschwitzten 500-Mann Venues auf die größten Bühnen von Kanada's Festivals gebracht haben. Diese Show werden sie in die UK zum ersten Mal nach London und zum Dot to Dot Festival holen.

Wie Peter und Leah es erklären: July Talk gehen immer einen Schritt weiter um die Leute umzuhauen.

„Das kommt, weil ich mich bei unseren ersten Proben ohne Gitarre so verloren gefühlt habe, so dass ich auf Dinge geklettert bin, mich von der Decke hing, mich mit den Lampen angelegt und gegen die Jungs geschmissen habe.“ erzählt Leah. „Die Live-Shows haben den gleichen 'Anything goes' Vibe."

„Es gibt künstliches Blut, verschütteten Wein, rein männliche Wet T-Shirt-Wettbewerbe...“ sagt Peter. „Wir üben nie vorher unser Zusammenspiel auf der Bühne, weil wir an Spontaneität interessiert sind: wir lassen die Show eine eigene Seele haben. Wir halten inmitten des Wirbelsturms einfach nur Händchen.“

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