Umgerechnet über 90 Millionen Euro soll Ayman Abu Aita laut „contactmusic.com“ von Sacha Baron Cohen (40) gefordert haben, nachdem er in dessen Film "Brüno" aufgetreten war. Der hatte ihn in dem kontrovers diskutierten Werk als „Terroristenführer, Al Aqsa Märtyrer-Brigade“ betitelt und das fand Aita offenbar gar nicht komisch.
Er gab vor Gericht an, durch den Filmstart von „Brüno“ einen erheblichen Reputationsverlust erlitten und zahlreiche Todesdrohungen erhalten zu haben, so das Online-Portal. Sacha Baron Cohens Anwälte sahen das jedoch anscheinend anders und argumentierten mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Wie Medien berichten, musste der Fall sogar schließlich von Washington D.C. nach New York verlegt werden, da Aita in dem Zuge schließlich auch Talkshow-Größe David Letterman verklagte. Der hatte in seiner Sendung lediglich einen Filmausschnitt gezeigt.
Wie der Anwalt von Ayman Abu Aita jedoch jetzt der „New York Post“ berichtete, ist der Rechtsstreit nun glücklicherweise beigelegt worden. Der Fall sei „zur Zufriedenheit aller Parteien“ gelöst worden, so der Anwalt. Das wird den „Brüno“-Star sicher freuen. Hoffen wir mal, dass es nicht allzu teuer für ihn geworden ist!
pc