Wenn ein Gericht sagt, dass es mehr Zeit braucht, um in einem Fall die Unterlagen zu prüfen, muss das nicht zwangsläufig ein schlechtes Zeichen sein. Aber einen besonders zuversichtlichen Eindruck hinterlässt diese Zeitverzögerung eben auch nicht. Lästiges Warten und leidiges Bangen sind allerdings vorprogrammiert - womit wohl auch Chris Brown (23) derzeit zu kämpfen haben dürfte. Im Zusammenhang mit seiner Prügel-Attacke gegen Ex-Freundin Rihanna (24) sollte er nämlich diese Woche vor Gericht erscheinen, um eine mögliche Fortführung seiner Bewährungsstrafe prüfen zu lassen. Doch die Behörden haben sich mehr Zeit erbeten, um die Unterlagen zu dem Fall eingehender kontrollieren zu können, wie die „New York Daily News“ berichtet.
Bevor die Strafe in einer Anhörung neu verhandelt wird, soll Chris Brown nachweisen, dass er seinen bisherigen Bewährungsauflagen tatsächlich nachgekommen ist. Diese beinhalteten sechs Monate gemeinnützige Arbeit, unter anderem das Entfernen von Graffitis und Straßenreinigung. Doch offenbar hat das Gericht der „New York Daily News“ zufolge Grund zu der Annahme, dass der Sänger die Stunden nicht komplett abgeleistet hat. Ein Anwalt soll diese Vermutung geäußert haben. Dabei sei Chris Brown bisher sogar vom Gericht für seine gute Führung der Auflagen gelobt worden, berichtet die Zeitung weiter. Wenn dem so ist, dürfte Chris aber nichts zu befürchten haben. Die Richter werden die Wahrheit schon ans Licht bringen.
ms