Oscar-Gewinner "Django Unchained"

Enthüllt: Diese Filmfehler verstecken sich in "Django Unchained"

Mit "Django Unchained" hat Quentin Tarantino (53) wieder einen richtigen Erfolg gelandet, doch – Spoiler alert! - sind euch schon mal diese Filmfehler im Western aufgefallen?

1. Am Anfang des Films wird darauf hingewiesen, dass die Handlung im Jahre „1858, 2 Jahre vor dem amerikanischen Bürgerkrieg“ spielt. Doch dieser Krieg findet in der Realität erst drei Jahre später von 1861 bis 1865 statt. Da hat wohl jemand in Geschichte geschlafen.

2. Ohne Explosionen würde der Film wahrscheinlich deutlich weniger Spaß machen. Kein Wunder also, dass auf Dynamit nicht verzichtet werden konnte. Doch der Schwede Alfred Nobel erfand den Sprengstoff erst Jahre später, genauer gesagt 1866.

3. Auch Schusswaffen im Film dürfen natürlich nicht fehlen. Hier liegt der Fehler bei den Patronen! Denn in der Zeit, in der der Film spielt, wurden eigentlich eher Papierpatronen benutzt, die Vorläufer der Metallpatrone.

4. Das Klavierstück „Für Elise“ kam ebenfalls im Film vor und obwohl es 1810 bereits komponiert wurde, veröffentlichte Beethoven das Stück erst 1867.

5. Auch bei den Bierflaschen gibt es zeitlich bedingte Fehler. Die Bügelverschlusskappen, die im Film erscheinen, wurden erst 1875 erfunden.

6. Des Weiteren wird Candie im Film mit 1000$ Banknoten bezahlt. Diese Banknote wurde erst im Jahr 1861 erfunden.

Soweit zu den faktischen Fehlern. Doch wenn man genauer hinsieht, gibt es auch kleine filmische Fehler im Werk.

7. So ändert sich der Füllstand der Biergläser während der Bar-Szene mit Django und Schultz.

8. Als Calvin Candie stirbt ändert sich die Drehgeschwindigkeit des Globus, auf den er sich stützt. In der ersten Szene dreht er sich noch ziemlich langsam, doch im nächsten Schnitt plötzlich viel schneller.

9. Als Schultz und Django in Candyland ankommen, reiten beide nebeneinander. In der nächsten Szene verschwindet Schultz, Django ist noch im Hintergrund zu sehen. Doch in der darauffolgenden Szene reiten beide wieder nebeneinander.

Zum Schluss noch ein Fun Fact: Wusstet ihr, dass Jamie Foxx sein eigenes Pferd im Film geritten hat?

Ihr wollt euch selber von den Filmfehlern überzeugen? Dann schaut doch selber Mal rein: "Django Unchained" am Sonntag, den 12.März 2017 um 20:15 Uhr auf ProSieben.

Im Video oben seht ihr Christoph Waltz im exklusiven "Django Unchained"-Interview.