Die britische Nation steht im Nackt-Bild-Skandal um Kate Middleton (30) voll und ganz hinter den Royals. Aus Rücksicht vor dem Königshaus hatten die sonst so skrupellosen englischen Medien von sich aus auf einen Abdruck der Schmach-Fotos verzichtet - ganz auf die buchstäblich feine englische Art, von der noch bei den Eskapaden von Prinz Harry (28) keine Spur zu sehen war.
Doch wenn die liebreizende Herzogin in einen Schmuddel-Eklat verwickelt ist, sind wieder alle Gentlemen - bis auf einen umtriebigen Insel-Nachbarn: Michael O'Kane, seines Zeichens Chefredakteur des „Irish Daily Star“, hatte veranlasst, dass seine Zeitung die Bilder als einziges Insel-Medium veröffentlicht. Dafür bekommt er jetzt die Konsequenzen zu spüren - und zwar aus den eigenen Reihen. Denn das Unternehmen „Independent Star“, zu dem das Blatt gehört, hat seinen Chefredakteur nun vom Dienst suspendiert.
In der Tat war auch die Erklärung für seine Entscheidung, die Bilder unzensiert zu drucken, eher zweifelhaft. Am Samstag begründete O'Kane die Veröffentlichung „BBC“ gegenüber so: „Sie ist nicht unsere zukünftige Königin und in Nordirland ist die Ausgabe nicht gebracht worden, weil es zum Vereinigten Königreich gehört. Die Bilder der Herzogin sind für uns nichts anderes als andere Promi-Bilder, die wir bekommen - etwa von Rihanna oder Lady Gaga." Allein für diesen Vergleich würden die Briten ihren Nachbarn wohl gern vor den Wagen spannen. Wer sich mit Kate Middleton anlegt, hat eben auch gleich das gesamte Vereinigte Königreich gegen sich.
fk