Es war wohl einer der spektakulärsten Mode-Skandale in der Geschichte der VMAs. Als Lady Gaga (26) 2010 mit einem Fleischkleid bei der Gala auftauchte, heimste die provokante Sängerin damit jede Menge Aufmerksamkeit und Kritik ein. Ab heute soll das Teil im „National Museum of Women in the Arts“ ausgestellt werden, berichtet „Entertainment Weekly“. Glücklicherweise im getrockneten Zustand – alles andere wäre auch mehr als unanständig. Als Ausstellungsstück wird es Teil einer Exposition, die Frauen in der Musik ehrt und vergangenes Jahr in Cleveland zum ersten Mal zu sehen war. Weitere weibliche Künstlerinnen, die dort hervorgehoben werden, sind unter anderem Billie Holiday, Wanda Jackson (74) und Loretta Lynn (80).
Der „Associated Press“ zufolge ist das Fleischkleid von Lady Gaga mit aufgenommen worden, weil die Sängerin damit eine politische Message transportieren wollte. Im September 2010 erklärte die Gaga in der Show von Ellen DeGeneres (54), was sie mit dem Kleid bezweckt hat: „Es gibt viele Interpretationen – aber für mich bedeutet es, dass wenn wir nicht für das einstehen, an das wir glauben und wir nicht für unsere Rechte kämpfen, werden wir sehr bald genauso viele Rechte haben, wie wir Fleisch an unseren Knochen haben. Und ich bin KEIN Stück Fleisch.“
kk