Ob es mal wieder nur die bösen Kritiker und Neider sind, die Madonna (53) derzeit die Tour-Petersilie verhageln wollen, oder ob die Queen of Pop diesmal wirklich selbst Schuld ist an den aktuellen schlechten Nachrichten - darüber darf gerne diskutiert werden. Fakt ist, dass sämtliche Tour-Termine in Australien einfach gestrichen wurden, laut „Klatsch-Tratsch“ lautet der lapidare Kommentar des Konzertveranstalters dazu: „Die Tour von Madonna wird so wie geplant im Dezember in Südamerika enden. Das ist alles, was wir sagen können.”
Während des Konzerts im Londoner Hyde-Park soll Madonna sogar kurz vergessen haben, wo sie sich gerade befindet. „Wir lieben dich Polen”, rief die Sängerin dort angeblich ins Publikum. Dabei liebt Polen offenbar Madonna gar nicht zurück. In einer Online-Petition soll eine christliche Organisation Polens namens „Kreuzzug der Jugend“ dafür sorgen wollen, dass das für den 1. August geplante Konzert in Warschau abgesagt wird. „Der 1. August ist ein Tag des Gedenkens in Polen. Wir zollen denen, die überlebt haben, und denen, die bei dem Aufstand ums Leben kamen, Respekt zollen. Wir werden nicht die Entweihung unserer geheiligten Symbole erlauben“, heißt es in der Petition.
Doch Madonna wäre nicht Madonna, wenn sie sich von fanatischen Christen einschüchtern lassen würde. Es darf mit Sicherheit bezweifelt werden, dass das Konzert tatsächlich ausfällt. Buh-Rufe und schlechte Kritiken dürften ihr allerdings trotzdem sicher sein.
tj