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Die Auszeichnung bei den „Oscars 2013“als bester Schauspieler hat Daniel-Day Lewis (55) für seine Rolle als legendärer US-Präsident Lincoln erhalten. Zuvor gewann der Brite denselben Preis bereits für „Mein linker Fuß“ (1989) und „There Will Be Blood“ (2007). Eine wahnsinnige Bandbreite und schier übermenschliche Leistung, die an den Kräften zehrt.
Hinter den Kulissen der „Oscars 2013“ wurde der Schauspieler nach weiteren Rollen gefragt, in die er gern schlüpfen würde. Die Antwort von Daniel Day-Lewis lässt eher auf eine mehrjährige Pause schließen: „Ich kann mir derzeit keine vorstellen, weil ich mich einfach mal für ein paar Jahre ablegen muss. Nein, ich kann mir keine vorstellen. Nein, kann ich nicht. Es ist wirklich schwierig, sich nach dieser Rolle überhaupt irgendetwas Neues vorzunehmen.“
Angesprochen auf seine Vorbereitungen auf die „Oscars 2013“-Dankesrede gab der Star zu, diese mit Absicht unterlassen zu haben. Er habe gehofft, dass die Worte dann direkt aus seinem Herzen kämen. „Ich wünschte. Ich wünschte. Nein, nein, kamen sie nicht.“ Allerdings sei es nun mal wichtig, ganz bei sich zu bleiben: „Wenn du nicht deine eigenen Worte in Situationen wie diesen finden kannst, wäre das ein bisschen schade, oder?“
So bekannt Daniel Day-Lewis auch für seine akribischen Vorbereitungen auf eine Rolle ist, bei Reden sähe die Sache anders aus: „Ich mag es irgendwie, wenn Leute total inartikuliert sind, wenn sie eine Rede halten, und sie dann ein und dieselbe Sache auf verschiedene Weise ausdrücken.“
nk
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