Stefan Raab (46) als Moderator des Kanzler-Duells ist für Peer Steinbrück (66) inzwischen durchaus vorstellbar, wie er „Bild“ mitteilt. Allerdings müsse auch die politische Gegenseite einverstanden sein: „Wenn Angela Merkel?... auch mit Stefan Raab einverstanden ist, wird es so geschehen.“ Dabei sei für Steinbrück ein Doppelpack, sprich zwei Duelle, die beste Lösung, wie er betont: „Am besten eins mit privaten und eins mit öffentlich-rechtlichen Sendern.“ Die Moderatorenauswahl solle dabei den Sendern überlassen bleiben.
Schließlich äußerte sich auch Kanzlerin Merkel (58) indirekt zum Thema. Von ihrem Regierungssprecher Steffen Seibert (52) hieß es: „Die Journalisten wurden immer von den Fernsehsendern ausgewählt und das sollte so bleiben.“ Auch die öffentlich-rechtlichen Sender bevorzugen einen neutralen Standpunkt. „Wir mischen uns nicht in die Personalangelegenheiten anderer Sender ein“, so ein Sprecher der ARD. Auch ein ZDF-Sprecher nahm Stellung: „Das muss ProSieben entscheiden.“
Grünes Licht also für einen Kanzler-Duell-Moderator Stefan Raab, welcher der prestigeträchtige Diskussionsrunde mit seiner Erfahrung als Polit-Talker, seiner unverblümten Art und seinem Charme mit Sicherheit neue Impulse geben kann. Wie es bislang heißt, soll das Duell Anfang September stattfinden.
mb