„The Voice of Germany“-Talent Gil Ofarim (30) stand einem absolut ebenbürtigen Konkurrenten gegenüber, soviel war klar. Momo Djender lieferte ebenfalls eine perfekte Leistung ab und strahlte auf der Bühne mit der ihm eigenen Ruhe und Sympathie. So war es zunächst an Coach Xavier Naidoo (41), einem seiner beiden Schützlinge vor der Zuschauer-Abstimmung einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Xavier überlegte nicht lange: Diese beiden Künstler lagen für ihn gleichauf und hatten jeweils 50 Prozent verdient.
Die „The Voice of Germany“-Zuschauer waren sich nach ihrem Voting am Ende dennoch einig - Gil Ofarim hatte mit seiner Version des „Goo Goo Dolls“-Hits „Iris“ voll ins Schwarze getroffen. Über die Hälfte der Anrufer verbuchte Gil am Ende mehr auf seiner Seite als Momo - eine klare Wahl der „The Voice of Germany“-Fans.
Und dennoch wird Momo stets seinen Platz in der „The Voice of Germany“-Geschichte behalten. Er ist nicht nur ein musikalisch hochprofessionelles Talent mit einer riesigen Stimme, sondern strahlte auch eine außergewöhnliche, freundliche Wärme aus, die begeisterte. Entsprechend emotional waren auch die Reaktionen der beiden Talents, als das Ergebnis nach ihrer Live-Show feststand: Gil Ofarim und Momo Djender umarmten sich heftig, bevor Gil zu Protokoll geben konnte: „Mir fehlen einfach die Worte - vielen, vielen Dank, dankeschön!“
„The Voice of Germany“ besitzt mit Gil Ofarims Raspel-Stimme eine weitere Attraktion für die kommenden Live-Shows. Und der ehrgeizige Coach Xavier Naidoo hat mit Gil weiter ein ganz heißes Eisen im Feuer, um die bisherigen „The Voice of Germany“-Klassenbesten von The BossHoss endlich abzulösen.
fj