Aus dem mädchenhaften Nachwuchs-Star scheint still und heimlich eine verantwortungsbewusste junge Frau geworden zu sein: Auf jeden Fall macht Nina Dobrev (23) mit der traurigen Figur, die sie in „Vielleicht lieber morgen“ verkörpert, einen großen Schritt weg von dem sorgenlosen Teenie-Girl-Image, das ihr seit den „Vampire Diaries“ anhängt. Und in dieser Rolle möchte sie vor allem ein Vorbild sein, wie sie im Interview mit dem US-Magazin „Seventeen“ verrät.
Nina will eine Perspektive aufzeigen
„Es ist ein wirklich heftiges Thema und ich hoffe mein Charakter kann betroffenen Mädchen irgendwie eine Perspektive aufzeigen“, so „Vampire Diaries“-Elena Nina Dobrev. „Ich glaube wirklich, dass Mädchen oft denken, auch eine gewisse ‚Schuld‘ an solchen Situationen zu haben. Wenn es einmal passiert ist, ist es ihnen peinlich und sie schämen sich, dass sie diesen Missbrauch an sich zugelassen haben.“
Es gibt keine Entschuldigung!
Und genau in diesen Momenten möchte Nina Dobrev die betroffenen jungen Frauen und Mädchen quasi aufwecken. „Sagen wir, ein Mädchen streitet sich mit ihrem Freund und plötzlich schlägt er sie“, gibt die „Vampire Diaries“-Queen in der „Seventeen“ ein konkretes Beispiel. „Im ersten Moment ist sie bestimmt geschockt. Aber nach einer Weile denkt sie: ‚Ich habe ihn wohl so verärgert, dass es auch ein wenig meine Schuld ist.‘ Aber das stimmt nicht! Dafür gibt es niemals eine Entschuldigung und es ist so wichtig, dass das jeder weiß und versteht.“
„Vielleicht lieber morgen“ läuft am 1. November in den deutschen Kinos an.