Wie schneidet „20th Century Women“ bei den Oscars ab?

20th Century Women

Regisseur Mike Mills vereint in „20th Century Women“ hochkarätige Schauspieler – welche Chancen hat das Drama bei der diesjährigen Oscarverleihung?

„20th Century Women“ – einer der Anwärter auf die Oscars 2017

Bekannte Schauspieler und junge, unverbrauchte Gesichter – diese Kombination war mehr als einmal das Erfolgsrezept, wenn es darum ging, bei den Oscars abzuräumen. Auch Regisseur Mike Mills setzt mit seinem neuen Film „20th Century Women“ auf den Mix aus Charakterdarstellern und Newcomern. Die Drama-Komödie erzählt die Suche eines Teenagers nach seiner Identität und beschreibt gleichzeitig das Lebensgefühl einer Ära und der drei Frauen, die ihm auf diesem Weg helfen wollen. Die Oscars 2017 -  live auf ProSieben und auf ProSieben.de!

„20th Century Women“ – der Faktencheck

  • Genre: Drama, Komödie
  • Regie: Mike Mills
  • Drehbuch: Mike Mills
  • Musik: Roger Neill
  • Länge: 118 Minuten
  • Filmstart USA: Dezember 2016
  • Filmstart Deutschland: Mai 2017

Die Handlung: Darum geht‘s in „20th Century Women“

Die alleinerziehende Mutter Dorothea lebt Ende der 1970er-Jahre in Kalifornien. Sie ernährt sich und ihren 16-jährigen Sohn Jamie, indem sie Zimmer an Untermieter vermietet. Jamie, im besten Teenageralter, möchte herausfinden, was einen wirklichen Mann ausmacht. Dabei fragt er auch seine Mutter um Rat. Dorothea ist zunächst ratlos – und bittet ihre Untermieterin, die Fotografin Abbie, und Jamies beste Freundin Julie um Hilfe. Gemeinsam geben die drei grundverschiedenen Frauen dem Jungen alle möglichen Ratschläge und vermitteln ihm dabei ihre ganz eigenen Werte und Weltbilder. Der Film folgt keiner detaillierten Handlung – vielmehr geht es um das Lebensgefühl im Kalifornien der 70er-Jahre und um das Aufwachsen und Erwachsenwerden in dieser Zeit.  

„20th Century Women“ erzählt die Jugend von Mike Mills

Die Vorlage für das Drehbuch zu „20th Century Women“ war die Kindheit und Jugend von Regisseur Mike Mills selbst. Mills, der mit seiner Mutter und Schwester aufwuchs, griff für den Hauptcharakter Jamie auf seine eigenen Erlebnisse und Erfahrungen in den 1970er-Jahren zurück. Die Rolle von Jamies Freundin Julie ist von einer Jugendfreundin inspiriert. Mills beschreibt den Film als „Liebeserklärung an die Frauen, die mich aufgezogen haben“ – auf der Suche nach Orientierung in seinen Teenagerjahren habe er sich stets auf seine Mutter und Schwester verlassen. So führte Schauspielerin Annette Bening in der Vorbereitung auf den Film lange Gespräche mit Mike Mills über dessen Mutter und schaute alle ihre Lieblingsfilme an, um die Rolle der Dorothea in „20th Century Women“ noch authentischer spielen zu können.

„20th Century Women“ erzählt die Jugend von Mike Mills. ©WENN.com
„20th Century Women“ erzählt die Jugend von Mike Mills. ©WENN.com © Nicky Nelson/WENN.com

„20th Century Women“ ist für einen Oscar nominiert!

Seit „20th Century Women“ am 8. Oktober 2016 seine Premiere als Hauptfilm des New York Film Festival feierte, ist das berührende Drama bereits für eine Reihe von Preisen nominiert und mit einigen ausgezeichnet worden. Bei der Oscarverleihung 2017 bietet sich mit „20th Century Women“ die Chance auf einen Oscar in der Kategorie „Bestes Originaldrehbuch“! Mike Mills kann also mit seinem neuen Werk auf eine Oscar-Nominierung hoffen!

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