Oscar Gewinner 2015: Bester Hauptdarsteller

Oscars ® 2015: Favorit Eddie Redmayne gewinnt in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller"

Fünf Schauspieler zitterten mit, als es am 22. Februar im Dolby Theatre um den "Oscar ®" in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" ging – doch am Ende konnte ihn nur einer mit nach Hause nehmen: Es war der Favorit der Award-Saison, Eddie Redmayne.

Wie findet man den besten Schauspieler eines Jahres? Er braucht einen verdammt guten Film, mit dem er die Aufmerksamkeit auf sich zieht, um auf die "Oscar"-Nominiertenliste zu kommen. In den Gründerjahren der "Academy Awards" (den Namen "Oscars" nahmen sie erst 2010 offiziell an) versuchte die Jury tatsächlich, die Schauspieler nach ihren Leistungen in allen Filmen eines Jahres zu bewerten. Das klingt zwar fair, trieb aber die Juroren in die Verzweiflung, so dass seit 1930 feststeht: Ein Schauspieler wird für seine Leistung in einem Film nominiert und oscarprämiert – oder eben nicht.

Die Möglichkeit, einen "Oscar" als bester Schauspieler nach Hause zu nehmen, haben dabei selbst die beliebtesten Schauspieler selten mehr als einmal. Absoluter Rekordhalter in Sachen Mehrfach-"Oscars" hält hier Daniel Day-Lewis mit sage und schreibe drei der begehrten "Oscar"-Statuen. Man kann sich vorstellen, wie sehr viele Schauspieler davon träumen, auch nur einen Oscar zu ergattern.

2015 gab es wieder fünf heiße Kandidaten in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller": Benedict Cumberbatch für die Rolle des Alan Turing in "The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben" , Michael Keaton , der in " Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit)" den ausgedienten Star Riggan Thomson verkörpert, Steve Carell für " Foxcatcher ",  Bradley Cooper für seine Rolle des Scharfschützen Chris Kyle in " American Sniper - Der Scharfschütze " - und Eddie Redmayne für seine beeindruckende Performance als Wissenschaftsikone Stephen Hawking in " Die Entdeckung der Unendlichkeit - The Theory of Everything ".

Letzterer war es auch, der den Preis am Ende gewann – und niemand freute sich so schön wie er. Der 33-jährige Brite gewann in dieser Award-Saison jeden Preis, vom "Screen Actors Guild Award" über den "Golden Globe" bis hin zum britischen "Oscar", dem "BAFTA". So war der Oscar nur die logische Schlussfolgerung einer herausragenden Leistung.

Für seine Rolle arbeitete Eddie Redmayne hart: Monatelang studierte er Hawkings Nervenkrankheit ALS, traf sich mit Betroffenen, sprach mit Ärzten, trainierte seinen Körper mit einer Choreographin und las alles, was ihm über den Physiker in die Finger kam.

>> Mehr Infos zu den "Oscar"-Nominierungen 2015 in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" findet ihr hier

Kommentare

Top News