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Vom angehenden Model zur "red."-Moderatorin

red. Moderatorin Viviane Geppert

Seit mehreren Jahren ist Viviane Geppert schon ein fester Bestandteil des "red."-Teams. Allerdings arbeitet sie lange Zeit hinter der Kamera, bis sie als Moderatorin durchstartet und den Zuschauer exklusive Einblicke in die Welt der Schönen und Reichen gibt. 

Vivi Geppert
© www.caesarfilm.de

Der Traum von einer Karriere als Model

Fernab von Glanz und Gloria wächst Viviane Geppert im beschaulichen Kirchzarten im Südschwarzwald auf. Der ruhige Heimatort hindert das Energiebündel aber nicht daran, sich in das ganz helle Rampenlicht zu stellen. Im Europapark wird Viviane Geppert von einem Model-Scout angesprochen, kurze Zeit später schlägt sie schon aus ihrem Aussehen Kapital und macht im zarten Alter von 15 Jahren bei der zweiten Staffel von "Germany's Next Topmodel" mit. Für den Sieg soll es zwar am Ende nicht reichen, aber immerhin wird Viviane Geppert von Heidi Klum unter die Top 25 gewählt. Nach der Teilnahme verabschiedet sich die spätere "red."-Moderatorin allerdings wieder von der Karriere als Model.

Steiler Aufstieg bei "red."

Viviane Geppert schlägt nach "Germany's Next Topmodel" einen bodenständigeren Weg ein und studiert Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Augsburg. Erste Erfahrungen als Moderatorin macht sie bereits während ihres Studiums, als sie beim Studentenradio "Kanal C" in Augsburg arbeitet. Sie kommt auf den Geschmack und hat zudem noch Glück: Ein Freund erzählt ihr von einem Praktikum beim Fernsehen – und genau da will Viviane Geppert auch hin! Nach dem Abschluss ergattert sie einen Praktikumsplatz bei ProSieben. Die Stelle hat sie jedoch nicht angenommen, "weil man Promis nahe ist", stellt das Naturtalent klar. "Ich bin da reingerutscht. Und irgendwann wird 'Promis treffen' ja auch alltäglich." Die Arbeit im Bereich Lifestyle und Stars gefällt ihr so gut, dass sie ihre Ausbildung als Cross-Media-Volontärin fortsetzt und später Jung-Redakteurin wird.

 

Viviane Geppert wird Moderatorin

Beim Sender hinterlässt die hübsche Blondine sofort einen blendenden Eindruck und ist irgendwann gar nicht mehr aus der Produktion wegzudenken: "Viviane macht als Boulevardredakteurin einen tollen Job bei ProSieben", schwärmt "taff" -Redaktionsleiter Werner Danner. Doch nur hinter der Kamera arbeiten ist Viviane irgendwann nicht genug. Sie bewirbt sich bei einem internen ProSieben-Nachwuchscasting. "Beim Casting hat sie uns jetzt auch noch von ihrem Moderations-Talent überzeugt", erklärt Danner.

Kurz darauf folgt schon die Anfrage, ob sie "taff" und "red." moderieren will. "Ich war völlig geschockt: Vor so vielen Menschen im Fernsehen sprechen? Ich? Ich hatte ja nicht mal eine Ausbildung zur Moderatorin gemacht… " Doch Viviane Geppert stellt sich der Aufgabe. "Angst darf man nicht haben", auch wenn sie anfangs extrem nervös ist. "Vor allem, weil 'taff' ja 'live' ist! Da wird runtergezählt: 3, 2, 1 – und dann sprichst du mit tausenden Menschen vor den Fernsehern."

Hautnah bei den Stars

Bei "taff" geht Viviane Geppert als Moderatorin erstmals mit Thore Schölermann on air. Seitdem ist sie im Wechsel mit Rebecca Mir und Annemarie Carpendale im Einsatz. Als Unterstützung für Annemarie Carpendale können Fans Viviane Geppert auch bei "red." sehen, wo sie seit Anfang 2016 den Zuschauern die glitzernde Welt der Promis ins heimische Wohnzimmer bringt. Auch wenn die Routine inzwischen da ist, vor dem ersten Teil der Moderation bleibt die Anspannung. "Erst nach den Einspielern beruhige ich mich", gesteht Viviane Geppert. Wenn die Show aber erst einmal einige Minuten läuft, verschwindet auch die Nervosität. "Dann plaudere ich einfach mit Daniel [Aminati] und versuche die vielen Zuschauer zu vergessen."

Selbst hautnah an den ganz großen Stars ist Viviane Geppert dann knapp drei Monate nach ihrem Debüt bei "red.". Gemeinsam mit Annemarie Carpendale geht es für die Neu-Moderatorin direkt auf den roten Teppich der " Oscars ". Bei den "Academy Awards" nimmt Viviane Geppert die Kleidungswahl der Leinwandhelden ganz genau unter die Lupe. Ein Erlebnis, an das sich der "red."-Star heute noch gerne erinnert: "Am roten Teppich stehen und über die Kleider der Stars sprechen zu dürfen – was für eine Ehre!"

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