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Die Geheimnisse der Promiköche – zum Nachmachen für zu Hause!

Dass manche Köche extrem berühmt sind und zu den besten Köchen der Welt zählen, hat mit Sicherheit viel mit ihrem Talent und ihrer Kreativität zu tun. Einiges beruht aber auch auf ganz einfachen Tipps und Tricks, die zu Hause ganz leicht nachgemacht werden können! 

Wir verraten die geheimen Tipps der Promiköche, damit Glanz und Glamour auch in der eigenen Küche Einzug halten!

schön zubereitetes Profi Essen
© Pixabay

Steaks, die auf der Zunge zergehen und perfekt gestaltete Gourmetmenüs – wie bekommen die Sterneköche Frank Rosin , Horst Lafer, Alfons Schuhbeck oder Alain Ducasse das hin?

Wir verraten einige der besten Tipps, mit denen man fast genauso leckere Menüs, wie ein Michelinkoch zaubern wird!

1. So werden Steaks richtig zart – die Profitipps!

Ein saftiges und vor allem zartes Steak zuzubereiten, gehört in der Kochwelt schon zur Königsklasse. Das Fleisch einfach nur in die Pfanne zu legen und für einige Minuten zu braten, reicht hier bei Weitem nicht aus!

Um ein richtig gutes Steak hinzubekommen, muss zunächst natürlich die Fleischqualität stimmen. Das Fleisch muss frisch sein, und wie Promiköche empfehlen, muss es vor dem Kochen auf die richtige Temperatur gebracht werden – und zwar sanft!

Am besten nimmt man die Steaks dazu frühzeitig aus dem Kühlschrank und lässt sie abgedeckt für einige Stunden in der Küche liegen. So bekommen die Steaks die richtige Brattemperatur.

Um die Steaks zu braten, muss die Pfanne dann richtig heiß sein. Die Steaks jeweils nur kurz hineinlegen und etwa eine Minute auf jeder Seite scharf anbraten – anschließend noch für 10 bis 15 in den etwa 130°-warmen Ofen legen, so werden die Steaks wundervoll medium und der Saft wird optimal eingeschlossen!

2. Sous Vide

zartes Fleisch
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Sous Vide ist der absolute Geheimtipp und wird auch in Michelinküchen immer beliebter. Was Sous Vide ist, ist eigentlich schnell erklärt. Hierbei handelt es sich um eine Methode, bei der Fleisch, Fisch oder Gemüse mit einem Vakuumierer in einen Beutel eingeschweißt werden und dann in diesem Beutel über einen längeren Zeitraum im schonenden Wasserbad vorgegart werden.

Mit dieser Zubereitungsmethode werden Speisen nicht nur sehr zart und saftig, Vitamine und Nährstoffe bleiben auch besser enthalten.

Ebenso kann man Gewürze und Marinaden gleich mit in den Beutel geben und durch das Entziehen der Luft, werden diese direkt auf das jeweilige Lebensmittel gepresst.

Damit Steaks und Co. aber trotzdem schön kross werden, einfach kurz vor dem Servieren scharf anbraten.

Das Schöne daran ist, dass gute Vakuumierer heutzutage nicht mehr wirklich teuer sind und sich eine Anschaffung auch im Privathaushalt lohnt. Vor allem, wenn man bedenkt, dass man Lebensmittel mit dem Vakuumierer auch wunderbar konservieren und einlegen kann.

3. Planung und Zeit!

Notizblock
© Pixabay

Damit ein Menü gelingt, sollte dieses auch immer gut durchdacht und geplant werden. Wie man es aus den Fernsehshows her kennt, sollte man sich auch zu Hause die benötigten Zutaten zu Recht legen.

Wenn man beim Kochen zu viel Zeit mit Suchen verbringt, riskiert man, dass die Soße anbrennt oder noch schlimmer, man stellt fest, dass eine wichtige Zutat komplett fehlt.

Sterneköche empfehlen auch, einen Kochplan aufzustellen. Was die längste Garzeit hat, wird als Erstes zubereitet und so geht man dann weiter vor. Für Kochschritte, die die volle Aufmerksamkeit benötigen, sollte man sich diese auch nehmen.

Manchmal muss es auch schnell und parallel gehen, ganz klar, aber man sollte lieber nicht zu viele Baustellen haben. Notfalls sollte man sich daher auch Unterstützung in der Küche holen und mit dieser, die jeweiligen Schritte genau besprechen. So gibt es dann kein wildes Chaos, bei dem am Ende alle nur noch fluchen und sich gegenseitig im Weg stehen.

Bei einer ordentlichen Planung und genügend Zeit lassen sich exzellente Gerichte und Menüs zubereiten, bei denen auch Schubeck oder Lichter zugreifen würden!

4. Teller anwärmen

Das ist kein wirklicher Geheimtipp, aber oft vergisst man diesen Punkt.

Damit warmes Essen auch für eine längere Weile warm bleibt, ist es wichtig, dieses auf vorgewärmten Tellern anzurichten. Sind die Teller zu kalt, kühlt auch das Essen sehr schnell aus, worunter am meisten der Geschmack leidet.

Um die Teller anzuwärmen, können diese einfach für einige Minuten in die Mikrowelle oder in den Backofen gestellt werden. Aber Vorsicht – nicht die Finger verbrennen und auch die Gäste darauf hinweisen, dass die Teller warm bzw. heiß sind.

Nicht zuletzt - Das Auge isst mit!

Mit Kochkunst oder Zubereitungstechniken hat das zwar im engeren Sinne nichts zu tun, aber wenn ein Gericht schön angerichtet ist, schmeckt es viel besser. Das ist sogar wissenschaftlich erwiesen!

In Studien haben Forscher herausgefunden, dass den Personen das Menü grundsätzlich besser geschmeckt hat, wenn es ansprechend angerichtet war.

Hierzu muss man auch kein großer Künstler sein. Es genügt meist, die einzelnen Menübestandteile auf dem Teller schön nebeneinander anzurichten und mit etwas Soße zu beträufeln. Dabei gilt – weniger ist mehr – bei der Soße, wie auch bei dem Gericht selbst. Die restliche Soße kann dann in einer Sauciere auf den Tisch gestellt werden.

Auch essbare Blüten, Kräuter oder karamellisierte Soßen am Tellerrand sorgen immer für optische Highlights. Natürlich sollte die Garnitur dabei zum Gericht passen und dieses im Geschmack höchstens unterstützen, aber keinesfalls stören!

Grundsätzlich ist die Qualität der Lebensmittel immer entscheidend – wie die Sterneköche so schön sagen: Ein Gericht kann immer nur so gut sein, wie seine schlechteste Zutat – in diesem Sinne: Guten Appetit und viel Spaß beim Kochen mit unseren Geheimtipps!

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