Die Pillen und Wundermittel der Hollywood-Stars

Auch Promis nehmen Medikamente – allerdings nicht nur zur Heilung von Krankheiten oder zur Linderung von Schmerzen. Berühmte Schauspieler, Moderatoren, Musiker und Showstars versuchen mit Hilfe von Pillen ihrer Potenz auf die Sprünge zu helfen, den Haarwuchs zu fördern oder ihre schlanke Figur zu behalten bzw. wieder zu erlangen. Erst kürzlich wurde die Stylistin von Mariah Carey bei dem Versuch erwischt, 400 verschreibungspflichtige Pillen in die USA einzuführen, darunter auch die sogenannte „Hollywood-Droge“ Adderall – ein Medikament gegen Konzentrationsschwäche, das von vielen Stars als Appetitzügler eingesetzt wird.

Medikamente-Tabletten
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Der aktuell prominenteste Anwender von Haarwuchs-Medikamenten soll der amerikanische Präsident Donald Trump sein. Entgegen der verbreiteten Meinung, Trump trage ein gold-gelbes Toupet auf dem Schädel, das an ein totes Tier erinnert, hilft der US-Präsident seiner Haarpracht wohl mit Medikamenten nach. Glaubt man seinem langjährigen Arzt, Dr. Harold Bornstein, nimmt Trump ein Medikament zur Anregung des Haarwachstums, dessen Wirkstoff auch in Deutschland kein unbekannter ist.  

Donald Trump soll seinem Haarwuchs mit Finasterid auf die Sprünge helfen

Finasterid, das in erster Linie bei gutartigen Vergrößerungen der Prostata eingesetzt wird, hat den für Trump angenehmen Nebeneffekt, im Körper die Umwandlung des männlichen Hormons Testosteron in das für die Haarwurzeln schädliche Sexualhormon Dihydro-testosteron (DHT) zu blockieren. Während das Haarwachstum auch beim behandelnden Arzt ein erwünschter Effekt ist, steht das Mittel zugleich im Verdacht, die Potenz negativ zu beeinflussen und die Anzahl der Spermien in der Samenflüssigkeit zu reduzieren.

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Überraschenderweise hat auch die amerikanische Sängerin und Schauspielerin Miley Cyrus öffentlich bekannt, vor einigen Jahren ein haarwuchsförderndes Medikament eingenommen zu haben. Da ihre Haare 2013 zu kurz für die Befestigung von Extensions waren, half Cyrus dem Haarwachstum mit dem Mittel Viviscal nach. Außerdem zog der Star angeblich jeden Abend vor dem Schlafengehen an seinen Haaren, um das Wachstum zu stimulieren.

Deutlich verbreiteter ist nicht nur unter Stars wie Madonna, George Clooney oder Miranda Kerr der Wunsch, mit Medikamenten und anderen Mitteln etwas gegen die lästigen Nebenwirkungen von Lebensalter, ungesundem Essen, Stress und Bewegungsmangel zu unternehmen: hängende Haut, lästiger Hüftspeck, Cellulite an Bauch und Oberschenkeln.

Die Medien berichten in diesem Zusammenhang besonders gerne über die Einnahme von Drogen-Cocktails als Appetitzügler, die lebensgefährlich und keinesfalls empfehlenswert sind. Anorektika wie Ephedrin, Phentermin und Sibutramin wirken auf das auf das zentrale Nervensystem ein und sind wegen gefährlicher Nebenwirkungen in Deutschland nicht legal erhältlich.

Hollywood entdeckt den in Deutschland verbotenen Appetitzügler Adderall

Das in Hollywood momentan äußerst beliebte Medikament Adderall, das zur Behandlung von Konzentrationsschwäche gedacht ist, sich aber auch als Appetitzügler bewährt hat, ist in Europa ebenfalls nicht zugelassen. Adderall ruft im Menschen Euphorie und Motivation hervor, macht aber schnell abhängig und hat bereits zu einigen Todesfällen geführt. Die hierzulande ebenfalls verbotene Durchhalte-Pille Lido macht zwar nicht süchtig, kann jedoch gefährliche Herz-Kreislauf-Störungen verursachen.    

Andere Prominente wie beispielsweise die amerikanische Schauspielerin Mischa Barton bekennen sich zur Einnahme von Proactol. Dieser Medikament zur Fettbindung entzieht dem Körper die gerade zugeführten Nahrungsfette und sorgt dafür, dass ein Großteil von ihnen schnell wieder ausgeschieden wird. Das macht klassische Diäten aller Art schneller und effizienter. Gegen den berühmten Jojo-Effekt, der auch bei Mischa Barton zu beobachten war, gibt es allerdings keine Pillen. Proactol kann deshalb nur der Einstieg in eine langfristige Ernährungsumstellung sein.

Megastar Lady Gaga hat erfolgreich demonstriert, dass Kaffee außerhalb der Mahlzeiten schlank und glücklich machen kann. Allerdings nur in Kombination mit dem unbeschwerten Appetitzügler-Konsum von Quellmitteln, die rezeptfrei erhältlich sind, zum Beispiel als Diät-Drinks. Allerdings sollte die Drink-Diät nicht länger als 14 Tage durchgeführt werden, da ansonsten Kreislaufprobleme und Verstopfung drohen.

Es gibt aber auch richtiggehend gesunde Promi-Diätpillen. Ein Vitamin-Cocktail aus der südamerikanischen Acai-Beere enthält wertvolle Antioxidantien, welche die Cholesterinwerte regulieren. Die vielfältigen Vitamine, Fettsäuren und Mineralien der natürlich sättigenden Acai versorgen den Körper zudem mit lebenswichtigen Nährstoffdepots. Zahlreiche Promis schwören auf Kapseln mit Garcinia Cambogia-Extrakt. Die kürbisartige Frucht aus Südostasien enthält wertvolle Hydroxyzitronensäure, die als Fatburner wirkt und Heißhunger reduziert. So werden Kohlehydrate vom Körper umgesetzt, während man die Diät lebt.

Medikamente bequem, schnell und günstig in der Online-Apotheke kaufen

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Ob Diätpillen, Kosmetika, Pflegeprodukte oder Medikamente: In Online-Apotheken kann man bequem rund um die Uhr bestellen und sich binnen zwei bis drei Tagen (gegen Aufschlag oft auch über Nacht) zu sich nach Hause liefern lassen. Der Bestellvorgang ist bei den meisten Anbietern schnell erledigt und unkompliziert. Allerdings fallen in der Regel bis zu einem Mindestbestellwert Versandkosten an. Bei rezeptpflichtigen Medikamenten entfallen diese jedoch meist.

Online erworbene Medikamente sind oft günstiger als im Ladengeschäft. Allerdings empfiehlt sich vor dem Kauf in jedem Fall ein Preisvergleich mehrerer Anbieter, da auch die Online-Apotheken erhebliche Preisunterschiede aufweisen. Verbraucher können bei allen Onlineapotheken die Beipackzettel der Medikamente abrufen. Einige Apotheken bieten auf ihrer Website sogar Beratungsvideos zu Risiken und Nebenwirkungen an. Außerdem besteht in der Regel die Möglichkeit, sich über eine Hotline persönlich beraten zu lassen.     

Wer im Internet Medikamente kaufen will, sollte sich allerdings zunächst vergewissern, dass der Anbieter seriös ist und keine Fälschungen verkauft. Erstes Indiz für einen seriösen Anbieter ist die Registrierung beim Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), was auf der Website durch ein Siegel mit einem weißen Kreuz auf grünem Hintergrund angezeigt wird.

Grundsätzlich gilt aber mit allen Medikamenten vorsichtig umzugehen und den Hollywoodstars oder der Traumfigur nicht um jeden Preis nachzueifern!