Voll Abgehoben – diese Stars haben einen Pilotenschein und fliegen selbst!

Streikende Piloten, verspätete Abflüge, überfüllte Parkplätze oder Warteschlangen an den Check-in-Schaltern können vielen Prominenten schnuppe sein. Vorbei die Zeiten, als die Spitzenverdiener des Showbiz sich mit Plätzen in der First Class zufriedengaben. Das gecharterte Flugzeug oder gleich der eigene Flieger machen das Reisen deutlich angenehmer. Immer mehr Sänger, Schauspieler oder Rockstars wie Robbie Williams, die Rolling Stones, Iron Maiden, Harrison Ford oder Brad Pitt fliegen mit dem eigenen Jet und sitzen dabei sogar oft selbst im Cockpit am Steuer. Bahncard oder Billigflieger kommen für die Stars nicht in Frage, wenn sie von einem Kontinent zum nächsten reisen.

Flugzeug_ueber_Wolken
© Pixabay

Für den Megastar Robbie Williams ist die Sache klar. Er hat die Öffentlichkeit bereits vor Jahren wissen lassen, dass er ein Superstar sei und deshalb auch Anspruch auf gewisse Annehmlichkeiten und luxuriöse Extras habe. Dazu gehört zum Beispiel ein Schloss, mehrere Millionen auf dem Konto, luxuriöse Autos und als Krönung sogar ein Privatjet. Diesen nutzt der Sänger und Entertainer jedoch nicht für Transatlantikflüge, da dies einfach zu teuer sei.

Die Rockband Iron Maiden tourt im eigenen Jumbo-Jet um die Welt

Die legendäre Rockband Iron Maiden tourt in einem eigenen Jumbo-Jet um die Welt, der jedoch für viele Flughäfen zu groß ist. Bei Konzerten in NRW landet die Boeing 747 deshalb meist in Düsseldorf. Der Band-Flieger heißt nach dem Maskottchen der Band "Ed Force One", trägt in großen Lettern den Bandnamen auf der Außenhaut und wird von Sänger Bruce Dickinson persönlich gesteuert.

Bei den nicht minder legendären Rolling Stones ziert die berühmte ausgetreckte Zunge die Außenhaut des eigenen Jets. Wenn die Rockstars gelandet sind und über das Treppchen aus ihrer Boeing 737 aufs Rollfeld getreten sind, müssen sie übrigens nicht wie jeder Normalsterbliche im überfüllten Bus zum Terminal ruckeln. Vielmehr nehmen Mick Jagger & Co. wie viele andere Promis auch den VIP-Service des Flughafens in Anspruch und lassen sich bequem in einer BMW-Limousine zum Terminal chauffieren.

Man kann durchaus Verständnis dafür haben, dass Promis öffentliche Verkehrsmittel oder normale Charterflüge zu ihren Dreharbeiten, Filmpremieren oder Konzerten meiden. Schließlich möchten auch Stars wie Beyoncé oder Drake gerne ihre Ruhe haben und sich wohlfühlen. In vielen Fällen ersetzt das eigene Flugzeug das Hotelzimmer oder sogar die eigene Wohnung.

Pilotin_Frau
© Pixabay

Die privaten Jets sind zwar ziemlich teuer, doch zumindest sind die Stars dadurch flexibel und haben ihre Ruhe. Einige Stars wie Schauspieler John Travolta haben nicht nur einen Privatjet, sondern fliegen auch noch selbst. Andere gönnen sich einfach gerne großen Luxus. Auch Brad Pitt oder Angelina Jolie haben Pilotenscheine erworben, um im Privatjet am Steuerknüppel sitzen zu können.

John Travolta saß als Pilot sogar schon im Cockpit eines Linienflugs

John Travolta ist mittlerweile als Pilot sogar schon dermaßen qualifiziert, dass er für die Fluggesellschaft Quantas bereits einmal eine große Boeing von Los Angeles nach Sydney fliegen durfte. Vor seinem Haus in Miami hat der Star sogar eine eigene Start-und Landebahn bauen lassen, damit er mit einem seiner drei Gulfstream-Jets direkt vor der Haustür parken kann.

Schauspielkollege Tom Cruise ist ebenfalls nicht erst seit dem Film „Top Gun“ so vernarrt in die Fliegerei, dass er eine eigene kleine Flotte von Flugzeugen am Flughafen von Santa Monica unterhält, darunter auch einen alten Doppeldecker mit Propellerantrieb. Zwar sind auch Cruise die immensen Kosten für das Fliegerhobby bewusst, doch allein für den zweiten Teil von „Mission Impossible“ soll er 75 Millionen US-Dollar kassiert haben. Flugstunts darf der auch privat als Draufgänger bekannte Cruise übrigens auf Anweisung seiner Ehefrau nicht mehr machen.

Der berühmte Hollywood-Haudegen Harrison Ford zählt zu den erfahrenen Piloten, die schon einen Flugschein in der Tasche hatten, als Newcomer wie Angelina Jolie oder Brad Pitt noch die gesamte 1. Klasse eines Linienflugs für sich buchten, um ungestört durch die Kabine flanieren zu können. Ford ist auch ein begeisterter Hubschrauber-Pilot, der mit seiner Bell 407 gerne die lokalen Flüsse nach Umweltverschmutzern absucht.

Auch deutsche Prominente gehen immer lieber selbst und im eigenen Jet in die Luft. Zu den einheimischen Stars mit Pilotenschein zählen zum Beispiel die Musiker Smudo von den Fantastischen Vier und Reinhard Mey, dessen bekanntester Hit passenderweise "Über den Wolken" war. Ebenfalls im Cockpit sitzen Modeschöpfer Otto Kern, die Schauspieler Moritz Lindbergh und Silvia Vas sowie für viele überraschend auch der Politiker Gregor Gysi.

Für die meisten Menschen kommt die Reise im eigenen Jet natürlich nicht in Betracht. Sie müssen die Strapazen bei der Anreise oder beim Check-in ebenso in Kauf nehmen wie überfüllte Flugzeuge mit wenig Beinfreiheit und minimalem Komfort. Zu den größten Ärgernissen einer Flugreise gehört für die meisten Menschen die Suche nach einem bezahlbaren Parkplatz, der mit etwas Pech teurer sein kann als der Flug an sich.

Mit alternativen Parkmöglichkeiten in Flughafennähe bis zu 60% sparen

Parkplatz_Autos
© Pixabay

Zum Glück gibt es an immer mehr Flughäfen alternative Parkplätze, wo man seinen Wagen sicher, schnell und mit viel Service abstellen kann. Alternative Flughafen-Parkplätze liegen meist zwischen 5 und 15 Minuten vom Flughafen-Terminal entfernt und bieten einen kostenlosen Transfer mit firmeneigenen Shuttlefahrzeugen an. Dabei lassen sich im Vergleich mit den Parkmöglichkeiten direkt am Flughafen bis zu 60% der Parkkosten sparen - abhängig von Flughafen, Saison und Parkplatztyp.

Nach der Reise wird man durch den Shuttlebus des Parkplatzes vom Flughafen abgeholt und samt Gepäck und Anhang zu seinem Auto gebracht. Immer mehr Parkplätze bieten außerdem das sogenannte Valet-Parking an. Dabei gibt man sein Fahrzeug direkt am Flughafen ab und bekommt es nach der Reise an selber Stelle zurück. Im Internet findet man für alle deutschen Flughäfen einen kostenlosen Vergleich alternativer Flughafen-parkplätze.

Bei vielen der dort aufgelisteten Parkplätze kann man eine Vielzahl zusätzlicher Serviceleistungen in Anspruch zu nehmen. Zum Beispiel lässt sich auf vielen Plätzen eine komplette Fahrzeugreinigung buchen. Sehr beliebt ist auch der Tankservice. Solche Zusatzleistungen gehören bei vielen alternativen Flughafenparkplätzen zum Standard. Auf der Website des alternativen Parkplatzvergleichs wird übersichtlich gezeigt, wer solche Leistungen anbietet. Man sollte bei der Auswahl des Parkplatzes vor allem auf den Preis, auf die Entfernung zum Flughafen sowie auf die Kundenbewertungen der Parkplätzeachten.