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Adrian Lyne

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Adrian Lyne
© dpa 8270189

Starprofil

  • Vorname Adrian
  • Nachname Lyne

Kurzbiografie

Mit neun Titeln ist die Anzahl an Filmen, in denen Adrian Lyne Regie geführt hat, recht überschaubar. Die Stärke des Regisseurs liegt jedoch weniger in der Quantität seiner Werke, als in der Qualität - so wurde nahezu jedes seiner Werke ein Erfolg.

Über die Kindheit des erfolgreichen Regisseurs ist wenig bekannt. Adrian Lyne wurde im Jahr 1941 in Peterborouh als Sohn eines Lehrers geborenen. Seine Kindheit verbrachte er in London, wo er die renommierte „Highgate School“ besuchte, an der sein Vater lehrte. Im Anschluss standen vier Jahre Arbeit in der Londoner Werbeagentur „J. Walter Thompson“ auf seinem Steckbrief, bevor er 1971 mit zwei Partnern die Werbeagentur „Jennie und Lyne“ gründete.

Über Werbefilme machte sich Adrian Lyne schließlich einen Namen und drehte 1980 mit „Jeanies Clique“ seinen ersten Film. Es folgten der Tanzfilm „Flashdance“ im Jahr 1983 und der Erotikfilm „Neuneinhalb Wochen“ aus dem Jahr 1986. Im Jahr 1987 erhielt der Thriller „Eine verhängnisvolle Affäre“ insgesamt sechs „Oscar“-Nominierungen – darunter auch für die „Beste Regie“.

Seine nachfolgenden Filme sind von provokativem Charakter: sie besitzen meist den Schwerpunkt Sexualität. So produzierte Adrian Lyne beispielsweise die erfolgreichen Filme „Ein unmoralisches Angebot“, eine Neuverfilmung des Klassikers „Lolita“ und das Drama „Untreu“. Das Beziehungsdrama „Untreu“ brachte der Hauptdarstellerin Diane Lane eine „Oscar“-Nominierung als „Beste Hauptdarstellerin“ ein. Der Regisseur besaß in seinen Filmen immer ein glückliches Händchen für die Besetzung der Rollen. Zu seinen Star-Besetzungen gehörten unter anderem Kim Basinger, Robert Redford, Demi Moore sowie Melanie Griffith.