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Chima

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Chima
© Adriana M. Barraza/WENN.com

Starprofil

  • Vorname Chima
  • Geburtsdatum 10.11.1972
  • Geburtsort Nigeria
  • Land Nigeria
  • Sternzeichen Skorpion
  • Haarfarbe schwarz
  • Augenfarbe braun
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Aufgewachsen in Frankfurt hat er dennoch nichts mit der Hochglanz-Scheinwelt der Geschäftsstadt zu tun: Chima ist ein nachdenklicher Musiker mit Botschaft und Tiefgang.

Chimaobinna Enyiakanwanne Onyele – seinen für Deutsche beinahe unaussprechlichen Namen vereinfachte der Musiker nigerianischer Herkunft zu Chima. Was die Themen seiner Musik angeht, sucht sich der Hip-Hop-Musiker und Soulsänger dagegen keinesfalls den einfachen Weg. Chima nutzt seine Musik als Sprachrohr für die Missstände der Gesellschaft und wirbt mit ihr für mehr Toleranz und Respekt.

Der Steckbrief seiner musikalischen Laufbahn begann Mitte der 1990er Jahre, als Chima zusammen mit Aisha und Ismael Abdallah das Rap-Trio „Otropic T(h)ree“ bildete. Mangels Erfolgs hatte das Trio jedoch nicht lange Bestand. Den ersten nachhaltigen Eindruck in der Musikszene hinterließ Chima erst 2000 als Mitglied von „Brothers Keepers“: Die Single „Adriano“ kletterte auf den vierten Platz der deutschen Charts.

Doch der Musiker, der Moses Pelham als seinen Mentor nennt, verfolgte auch Ambitionen als Solo-Künstler: Nachdem er 2001 als Support-Act von Saul Williams und Herbie Hancock von sich Reden machte, wurde 2002 sein Solo-Album „Reine Glaubenssache“ veröffentlicht. Hier fanden vor allem die Singles „Ich leb das“ und „Lass los“ Beachtung. 2005 setzte sich Chimas Auseinandersetzung mit der Gesellschaft in dem Album „Im Rahmen der Möglichkeiten“ fort. Musikalisch hingegen markiert das Album einen Neuanfang: Chima agiert weniger als Rapper und versucht sich als Soul- und Reggaesänger.

Nach einer mehrjährigen Schaffenspause ließ sich der Musiker von der „Universal Music Group“ unter Vertrag nehmen und präsentierte die Single „Morgen“, die als erste seiner Solo-Projekte den Sprung in die Charts schaffte.