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Emmanuel Lubezki

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Emmanuel Lubezki
© Brian To/WENN.com

Starprofil

  • Vorname Emmanuel
  • Nachname Lubezki
  • Geburtsort Mexiko-Stadt
  • Land Mexiko
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Er setzte "A Little Princess" richtig in Szene und machte "Gefühle, die man sieht" erst wirklich sichtbar: Der Kameramann Emmanuel Lubezki lässt meisterlich Bilder sprechen.

Sich als Ausländer in Hollywood durchzusetzen, ist schon schwer – als solcher für den „Oscar“ nominiert zu werden, beinahe schon die Meisterklasse. Einer, der das dennoch geschafft hat, ist der Kameramann Emmanuel Lubezki. 1964 in Mexiko geboren erhielt er 1996 für „A little Princess“, 2000 für „Sleepy Hollow“, 2006 für „The New World“, 2007 für „Children of Men“ und 2012 für „The Tree of Life“ jeweils eine „Oscar“-Nominierung.

Bevor in Hollywood der Name Emmanuel Lubezki zu einem Qualitätssiegel der Kameraführung wurde, arbeitete Lubezki in den 1980er Jahren vor allem in seiner Heimat. Als Sohn eines Schauspielers wurde dem Mann mit den dunklen Locken die Liebe zum Film geradezu mit in die Wiege gelegt. Das erste Engagement aus der Traumfabrik erhielt der Kameramann schließlich 1993 für den Streifen „Twenty Bucks - Geld stinkt nicht - oder doch?“.

Von da an reihte sich auf Lubezki`s Steckbrief ein Film nach dem anderen: darunter „Rendezvous mit Joe Black“ 1998, „Attentat auf Richard Nixon“ 2004 oder „Burn After Reading – Wer verbrennt sich hier die Finger?“ 2008. Neben den zahlreichen Nominierungen für den „Oscar“ erhielt der Kameramann den „American Society of Cinematographers Award“, den „Silbernen Ariel“, den „British Academy Film Award“, den „Los Angeles Film Critics Association Award“ und den „New York Critics Circle Award“.

Es steht somit außer Frage: Hollywood`s Bildwelt liegt in mexikanischer Hand – zumindest wenn sie Emmanuel Lubezki gehört.