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Felix Magath

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Felix Magath
© Julian Stratenschulte picture alliance dpa

Starprofil

  • Vorname Felix
  • Nachname Magath
  • Geburtsdatum 26.7.1953
  • Geburtsort Aschaffenburg
  • Land Deutschland
  • Sternzeichen Löwe
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Felix Magath konnte sich nicht nur den Meistertitel als Spieler, sondern bereits auch als Trainer in seinen Steckbrief schreiben. Diese Doppelwertung fällt nicht auf besonders viele Akteure in der Fußball-Bundesliga. Der ehemalige Mittelfeldspieler ist als Trainer unter seinen Spielern für seine Härte berüchtigt, doch der Erfolg gab ihm immer wieder Recht.

Felix Magath heißt eigentlich Wolfgang Felix Magath und wuchs als der Sohn eines US Soldaten aus Puerto Rico und einer ostpreußischen Mutter auf. Wie viele seiner Kollegen im Fußball, begann auch Felix Magath bereits als Kind mit dem Sport und seine Profikarriere führte ihn vom 1. FC Saarbrücken schließlich zum Hamburger SV, den Verein, für den er bis zum Ende seiner Karriere 1986 spielte. Dreimal Deutscher Meister, Europameister mit der deutschen Nationalmannschaft und zweimal Vizeweltmeister standen bis zum Ende der Karriere auf der Liste seiner Erfolge.

Nachdem er seine Stollen an den Nagel gehängt hatte, war die Karriere im deutschen Fußball für Felix Magath aber noch nicht zu Ende. Zunächst verblieb er beim Hamburg SV und durfte sich nach ein paar Ausflügen 1995 das erste Mal Cheftrainer einer Bundesligamannschaft nennen. Hier musste er sich auch das erste Mal mit öffentlichen Beschwerden über die Härte seines Trainings beschäftigen. Nachdem Hamburg nicht die gewünschten Erfolge einfuhr, räumte Felix Magath seinen Posten erst einmal.

Über den Trainer war 2000 zu lesen "Ob Felix Magath die Titanic gerettet hätte, weiß ich nicht. Aber die Überlebenden wären topfit gewesen" (Jan Åge Fjørtoft). Das Training schien sich für seine Mannschaften allerdings immer wieder auszuzahlen. Felix Magath wurde häufig dann verpflichtet, wenn ein Verein am Rande des Abstiegs stand. So konnte er 2009 den Schalke 04, mehr oder weniger aus dem Nichts, auf den zweiten Tabellenplatz bringen und den ersten deutschen Meistertitel überhaupt für den VfL Wolfsburg erringen.