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George Foreman

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George Foreman
© Mark Readman/WENN

Starprofil

  • Vorname George
  • Nachname Foreman
  • Geburtsdatum 10.1.1949
  • Geburtsort Marshall
  • Land Vereinigte Staaten von Amerika
  • Sternzeichen Steinbock
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Sein harter Schlag war sein Trumpf: George Foreman`s Leben erzählt die Geschichte zweier Box-Karrieren eines Mannes, der zugleich Geistlicher als auch Vater von elf Kindern ist.

Das Boxen war vor allem eine Flucht vor Armut und Kriminalität: In wenig vielversprechenden Verhältnissen aufgewachsen begann George Foreman mit 17 Jahren seine Karriere als Boxer. Dass er mit Talent gesegnet war und vor allem mit einem erbarmungslos harten Schlag, das stand spätestens fest, als der junge afro-amerikanische Boxer bei den Olympischen Spielen 1968 mit der Goldmedaille aus dem Ring stieg.

Fortan widmete sich George Foreman völlig seiner Profi-Karriere. Diese führte ihn 1973 zu seinem ersten Weltmeistertitel, den er im Folgenden noch zweimal erfolgreich verteidigen konnte. Diese Strähne des Erfolgs beendete 1974 Muhammed Ali, der Foreman beim Weltmeisterschaftskampf mit einem K.o.-Sieg niederrang. George Foreman kämpfte weiter, aber auch 1977 musste er sich geschlagen geben – dieses Mal gegen Jimmy Young. Es war eine Niederlage, aus der der Boxer Konsequenzen zog: Er verkündete das Ende seiner Karriere. Tatsächlich zog sich George Foreman erst einmal vom Boxsport zurück, wurde christlicher Geistlicher und gründete ein Waisenhaus. Doch als jenes in finanzielle Schwierigkeiten geriet, reichte das unter anderem als Antrieb, zurück in den Ring zu steigen.

1978 startete George Foreman somit seine zweite Boxer-Karriere. Nach einer Reihe von Niederlagen gelang ihm schließlich etwas, was ihm kaum jemand noch zugetraut hatte: Zwanzig Jahre nach seinem ersten Titelgewinn durfte der 45 Jahre alte Boxer einen weiteren Titel als Schwergewichtsweltmeister auf seinem Steckbrief vermerken. Er war damit der älteste Weltmeister aller Zeiten. Nach einer erfolgreichen Verteidigung des Titels verlor er ihn aber wieder. 1997 erklärte Foreman seine aktive Boxer-Laufbahn endgültig als vorbei: eine Geschichte jedoch, die so viel Eindruck hinterlassen hatte, dass er 2003 in die „International Boxing Hall of Fame“ aufgenommen wurde. Privat ist George Foreman Vater von elf Kindern.