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Inka Grings

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Inka Grings
© dpa 24969240

Starprofil

  • Vorname Inka
  • Nachname Grings

Kurzbiografie

Inka Grings war 16 Jahre lang in der deutschen Frauen-Bundesliga aktiv. In ihrer Karriere ist sie zu einer der erfolgreichsten Torjägerinnen in der Liga geworden und konnte mit der Nationalmannschaft zweimal Euromeisterin werden.

Inka Grings - geboren 1978 in Düsseldorf - wollte eigentlich Tennisspielerin werden. Weil sie der örtliche Tennisverein aber nicht aufnehmen wollte, ging sie 1984 kurzerhand zum Fußballspielen über. Das stellte sich als Glückfall heraus: 1995 wechselte sie zum heutigen FCR 2001 Duisburg und wurde Stammspielerin. Mit den Jahren wurden ihre Torstatistiken immer besser, bis sie schließlich an der Spitze der Bundesliga stand. 1996 spielte Inka Grings das erste Mal für die deutsche Nationalmannschaft - gegen Finnland.

2000 sollte für Inka Grings schließlich das erfolgreichste Jahr in ihrem Steckbrief werden. Zuerst gewann sie den Hallenpokal und wurde anschließend deutsche Meisterin - mit ihren 38 Toren in dieser Saison stand sie wieder ganz weit oben in der Statistik. Die folgenden Jahre waren aber von mehreren Verletzungen bestimmt: Zuerst konnte sie 2001 nicht an der Europameisterschaft teilnehmen, 2003 folgte eine Oberschenkelzerrung bei dem Training für die Weltmeisterschaft und 2004 ein Kreuzbandriss. Die Reha dauerte einige Zeit, Inka Grings spielte anschließend trotzdem weiter.

2006 kam es zu einem Disput mit ihrem Trainer beim FCR Duisburg, der mit ihrer Suspendierung endete. Dem Verein blieb sie trotzdem bis 2011 treu und schoss für den FCR mehr als 200 Tore. Nach dem Wechsel zum FC Zürich - ebenfalls 2011 – gab der Verein an, ihr zu Ehren die Trikotnummer neun künftig nie wieder einer anderen Spielerin zu geben. 2012 erklärte Inka Grings schließlich auch ihre Mitgliedschaft in der deutschen Nationalmannschaft. Dem "Kicker" verriet sie: "Ich habe das Gefühl, jetzt ist der richtige Zeitpunkt".