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Jean Pütz

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Jean Pütz
© Frank Altmann/WENN.com

Starprofil

  • Vorname Jean
  • Nachname Pütz

Kurzbiografie

Jean Pütz gleicht einem verrückten Professor mit seiner Vogelnest-Frisur, dem großen Schnauzer und einer Brille auf der Nase. Und das ist gar nicht allzu weit von der Realität entfernt. Jean Pütz wurde als Moderator der Sendereihe "Hobbythek" im WDR bekannt, in der er Wissenschaft im Alltag präsentierte.

Jean Pütz interessierte sich schon in jungen Jahren für Technik. Er machte eine Ausbildung zum Elektromechaniker und studierte anschließend Nachrichtentechnik an der Kölner Ingenieurschule. Nachdem er sein Abitur nachgeholt hatte, studierte er auch noch Physik und Mathematik auf Lehramt. Das brachte ihn schließlich 1970 als Redakteur zum WDR, wo er schnell zum Leiter der Redaktion Naturwissenschaft und Technik aufstieg. Hier schaffte er auch seinen Durchbruch mit der Serie „Hobbythek“. Seiner Show blieb er sogar nach dem Rentenalter als freier Mitarbeiter treu. 2004 wurde er dann aber endgültig aus der Sendung verabschiedet.

Doch ein Moderator wie Jean Pütz setzt sich nicht einfach zur Ruhe. Seit 2005 ist er im ZDF-Vormittagsmagazin „Volle Kanne“ zu sehen. Auch beim Sender TechniTipp-TV ist er aktiv und demonstriert den Zuschauern wie damals bei „Hobbythek“ interessante Zusammenhänge aus den Bereichen Technik und Medien. Aber auch das reicht dem Moderator nicht. Im Jahr 2007 startete er seine Tour „Pützmunter-Show“ im In- und Ausland, bei der er naturwissenschaftliche Experimente präsentiert. Für seine journalistischen Leistungen erhielt Jean Pütz zahlreiche Preise: Unter anderem den „Batelle-Preis für Wissenschaftsjournalismus“ 1978 und den „Preis der Gesellschaft der Deutschen Chemiker“ für hervorragenden Wissenschaftsjournalismus 1996.

Der Moderator hat sich aber auch der Natur verschrieben. Er engagiert sich zum Beispiel in der „NRW-Stiftung Natur-Heimat-Kultur“ und hat sogar verschiedene naturverbundene Haushaltsprodukte entwickelt. Seiner Feder entsprangen unter anderem natürliche Zahnpasten und Süßstoffe. Wer Jean Pützs Stimme hören will, sollte bei Herrn Rochen in „Findet Nemo“ und bei den Wackelkopf-Albert-Einsteins in „Nachts im Museum“ mal genau hinhören.