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Kim Kulig

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Kim Kulig
© dpa, 25731211

Starprofil

  • Vorname Kim
  • Nachname Kulig

Kurzbiografie

Als Mitglied der deutschen Nationalmannschaft der Frauen konnte Kim Kulig 2009 den Europa-Titel mit nach Hause nehmen. Ganz nebenbei hat sie dazu beigetragen, den Sport in Deutschland beliebter zu machen.

Den härtesten Tag in ihrer Fußballkarriere hatte Kim Kulig am 9. Juli 2011: Bei der Frauenfußball WM in Deutschland zog sie sich einen Kreuzbandriss und einen Innenmeniskusschaden zu - nach einer Operation folgten sechs Monate Reha. Als ob das nicht schlimm genug gewesen wäre, schieden die Deutschen im selben Spiel auch noch aus. Die WM-Träume zerplatzten und das, obwohl die Mannschaft als Favorit galt.

Die Vorrausetzungen für guten Fußball hat Kim Kulig jedenfalls. 1990 geboren begann sie im Alter von acht Jahren Fußball zu spielen. Von den Junioren in der Oberliga Baden-Württemberg kämpfte sie sich schließlich in die Zweite Bundesliga. In der Saison 2008/2009 konnte sie ihren Steckbrief um einen Erstligisten erweitern: Beim Hamburger SV war sie eine der Spielmacherinnen. Anschließend verpflichtete sie der 1. FFC Frankfurt - wo sie nach ihrer Verletzung bei der WM 2011 im April 2012 ihr Comeback in der Champions League gegen FC Arsenal gab.

Europameister 2009, Weltmeister 2010: Kim Kulig war an ausreichend vielen Erfolgen beteiligt, um ihren männlichen Kollegen die Tränen in die Augen zu treiben. Eine Niederlage wie zu der WM 2011 war trotzdem hart für die Spielerin: „Das war der schlimmste Moment in meiner Karriere. So einen will ich nie wieder erleben“, verriet sie in einem Interview mit dem „FOCUS“. Ein großer Vorteil ist immerhin, dass Kim Kulig und ihre Kolleginnen noch jung genug für ein paar weitere Weltmeisterschaften sind - die Chance auf einen weiteren WM-Titel ist also noch groß.