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Marlon Brando

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Starprofil

  • Vorname Marlon
  • Nachname Brando
  • Geburtsdatum 3.4.1924
  • Geburtsort Omaha
  • Land Vereinigte Staaten von Amerika
  • Sternzeichen Widder
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Der 2004 verstorbene Schauspieler Marlon Brando zählt zu den größten Mimen des 20. Jahrhunderts. Nicht nur seine Paraderolle in "Der Pate" hat den US-Amerikaner unsterblich gemacht.

Marlon Brando Jr. wurde 1924 in Omaha, Nebraska geboren. Entgegen des weitverbreiteten Irrglaubens hatte die Familie deutsche und nicht italienische Wurzeln. Die Brandos hatten Vorfahren namens Brandau aus der damals zu Bayern gehörenden Pfalz. Marlon Brando wuchs mit seinen beiden Geschwistern in Evanston, Illinois auf. Nach der vorrübergehenden Trennung seiner Eltern zog er mit seiner Mutter und den Geschwistern nach Santa Ana in Kalifornien. Zwei Jahre später kamen seine Eltern wieder zusammen. Im Zuge dessen zog es die Familie in einen Vorort von Chicago.

Das schauspielerische Talent dürfte Marlon Brando von seiner Mutter geerbt haben, die diesen Beruf allerdings nur zeitweise ausüben konnte. Auch seine Schwester Jocelyn ergriff später diesen Beruf. Brandos Jugend war von der Alkoholsucht beider Elternteile geprägt. Dazu unternahm die Mutter mehrere Suizidversuche. Der Teenager war infolgedessen unangepasst, rebellisch und introvertiert, hatte immer wieder Probleme in der Schule. Anno 1943 verließ er die „Shattuck Military Academy“ in Faribault, Minnesota ohne Schulabschluss. Während der Zeit auf der Academy hatte er sich eine Knieverletzung zugezogen, die ihn vor einem Einsatz im Zweiten Weltkrieg bewahrte.

Von den Eltern finanziell unterstützt, ging Marlon Brando schließlich nach New York. Hier kam er erstmals mit dem Schauspielfach in Berührung, spielte anfangs vor allem kleine Rollen am Broadway. Brandos Steckbrief als Filmschauspieler begann 1949 mit dem Film „Die Männer“. Es folgten „Endstation Sehnsucht“, „Viva Zapata!“, „Julius Caesar“ und „Der Wilde“. Der Schauspieler begann, die Aura des jungen Rebellen zu pflegen, wie sie später beispielsweise auch  James Dean anhaftete. Nach unzähligen erfolgreichen Produktionen schien er alles erreicht zu haben. Viele seine großen Streifen sollten aber noch folgen, hier insbesondere „Der Pate“ (1971) und „Der letzte Tango in Paris“ (1972). 

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