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Max Raabe

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Max Raabe
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Starprofil

  • Vorname Max
  • Nachname Raabe

Kurzbiografie

Der deutsche Musiker und Sänger Max Raabe ist ausgebildeter Opernsänger. Dem breiten Publikum bekannt wurde er auf etwas anderem Terrain: mit seinem Auftritt in der Filmkomödie "Der bewegte Mann" und vor allem durch seine swingende Unterhaltungsmusik.

Max Raabe sammelte als Chorsänger im Kirchenkinderchor seiner Heimatstadt Lünen erste Erfahrungen im Gesangsfach.  Diese vertiefte er später in der Kantorei seines Internats, dem Paderborner „Clemens-Hofbauer-Kolleg“. Im Alter von 20 Jahren zog es Raabe für ein Gesangsstudium nach Berlin. Seinen ersten Gesangsunterricht finanzierte sich der akkurat frisierte, spätere Bariton-Künstler über Gelegenheitsjobs. 1988 nahm der Musiker ein Studium an der „Hochschule der Künste“ auf, 1995 konnte er sie dann als staatlich geprüfter Opernsänger verlassen.

Schon 1986 hatte Max Raabe gemeinsam mit Freunden das „Palastorchester“ gegründet, um Chansons und Liedgut im Stil der 1920er und 30er Jahre aufzuführen. Doch der Steckbrief des jungen und motivierten Baritons war damals zu wenig bekannt, so dass wirtschaftlicher Erfolg und Karriere zunächst ausblieben. 1992 ergab sich die Gelegenheit, in der Inszenierung „Der Blaue Engel“ von Peter Zadek aufzutreten. Raabe beeindruckte das Publikum mit der Soloeinlage „Unter den Pinien von Argentinien“, die er vor geschlossenem Vorhang intonierte. Es folgte ein Auftritt in der Komödie „Der bewegte Mann“, in dem Max Raabe und das „Palastorchester“ gemeinsam auftraten. Hier konnte sich der Musiker endlich einem breiten Publikum empfehlen.

War Raabe in „Der bewegte Mann“ noch im Hintergrund zu sehen gewesen, ergab sich etwas später seine erste „echte“ Rolle als Schauspieler. Im Fernseh-Remake von „Charlies Tante“ gab er sein Debüt in der Rolle des Attila. Dennoch blieb sein künstlerischer Schwerpunkt weiter die Musik. Raabes erste Veröffentlichung stammt aus dem Jahr 1987, weitere sollten folgen. 2011 nahm Max Raabe eine gemeinsame Platte mit Annette Humpe auf, die sehr erfolgreich wurde: „Küssen kann man nicht alleine“.