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Nina Hagen

fs

Starprofil

  • Vorname Nina
  • Nachname Hagen
  • Geburtsdatum 11.3.1955
  • Geburtsort East Berlin
  • Land German Democratic Republic
  • Sternzeichen Fische
  • Geschlecht weiblich

Kurzbiografie

Spätestens wenn Nina Hagens "Du hast den Farbfilm vergessen" erklingt, erkennt man die typisch kratzige Stimme dieses Multitalents. Die Sängerin machte sich mit ihrer "Nina Hagen Band" und vielen Kooperationen einen Namen.

Videos zu Nina Hagen

Eigentlich wollte Nina Hagen Schauspielerin werden, doch der Stempel „Verhindern!“ des zuständigen Stasioffiziers vereitelte diese Pläne. So entwickelte sich ihr Leben innerhalb kürzester Zeit zum Steckbrief einer Sängerin. Nach einer einjährigen Gesangsausbildung trat sie auf einem Konzert der Gruppe „Automobil“ in Erscheinung. Es folgte der Kulthit „Du hast den Farbfilm vergessen“. Nach einem kurzen Abstecher zu „Fritzens Dampferband“ und einer Auszeit in Großbritannien gründete sie die „Nina Hagen Band“, mit der sie kurze Zeit später erste große Erfolge feierte. 1979 trennte sich die Sängerin von der Band, die in den achtziger Jahren als „Spliff“ selbstständig Erfolge feierte.

Nach der Trennung ließ Nina Hagen eine Reihe unzähliger musikalischer Kooperationen folgen. Weltweit wird die Zahl der Songs, in denen die Sängerin zu hören ist, auf über 500 geschätzt. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre Zusammenarbeit mit den Bands „Oomph!“, „Apocalyptica“ und dem Sänger „Thomas D“. Auch im Fernsehen stolperte man immer wieder über die Punk-Diva. Neben Gastauftritten in verschiedensten Fernsehshows,  die häufig mit Kontroversen einhergingen, wurde sie 2006 und 2007 als Jurorin für die Sendung „Popstars“ engagiert. Auf den deutschen Kinoleinwänden war sie außerdem als böse Königin in den „7 Zwerge“-Filmen zu sehen.

Nina Hagen hat darüber hinaus vor allem durch ihre ständig wechselnden, meist recht ungewöhnlichen Weltsichten von sich reden gemacht. In den achtziger und neunziger Jahren verbreitete sie UFO-Theorien und gab sich der Spiritualität hin. Später präsentierte sie indische Nächte und sprach von den positiven Energien, die sie aus dem Himalaya mitgebracht hätte. Doch ohne all diese skurrilen Nebengeräusche wäre Nina Hagen eben nicht Nina Hagen.

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