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Vitali Klitschko

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Vitali Klitschko
© Sven Hoppe picture alliance dpa

Starprofil

  • Vorname Vitali
  • Nachname Klitschko
  • Geburtsdatum 19.7.1971
  • Geburtsort Belovodskoye
  • Land Ukraine
  • Sternzeichen Krebs
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Der ukrainische Profiboxer Vitali Klitschko hat gemeinsam mit seinem Bruder Wladimir Sportgeschichte geschrieben. Zwischenzeitlich entwickelte der Ausnahmeathlet politische Ambitionen in der Heimat.

Vitali Klitschko wurde 1971 in Belowodskoje bei Frunse, Kirgisische SSR geboren. Der Sohn eines Offiziers der Sowjetarmee und einer Pädagogin lernte das Boxen im Alter von 13 Jahren auf einem Militärstützpunkt kennen, wo die Familie zum damaligen Zeitpunkt lebte. Nach dem Umzug nach Kiew 1985 betätigte sich Klitschko zunächst im Kickboxen, wo er verschiedene Turniererfolge erringen konnte und in die sowjetische Junioren-Nationalmannschaft aufgenommen wurde. Die sportliche Laufbahn wurde durch Vitali Klitschkos Armeedienst unterbrochen. Danach fokussierte er sich abermals aufs Kickboxen, betrieb jedoch nebenher auch klassisches Boxtraining. Daraus ergab sich zwischen 1992 und 1996 eine Laufbahn als Amateurboxer. Zuvor verlor er das Finale der Kickbox-Europameisterschaften 1992 in Bulgarien.

Die Erfolge im Amateurboxen ließen nicht lange auf sich warten: Vitali Klitschko siegte in 195 Begegnungen, darunter 80 Mal vorzeitig. Gleichzeitig musste er lediglich 15 Niederlagen in seinem Steckbrief vermerken. Der schnelle Aufstieg eröffnete ihm 1996 die Olympiateilnahme in Atlanta. Da ihm kurz zuvor die Einnahme eines Steroids nachgewiesen werden konnte, reiste schließlich sein Bruder Wladimir Klitschko in die USA.

Die Profikarriere des Vitali Klitschko begann 1996. Seinen ersten großen Titel gewann er bei den Europameisterschaften 1998. Es folgt der WM-Titel der WBO 1999 aus dem Kampf gegen Herbie Hide. Den Gürtel verlor er nur kurze Zeit später unerwartet gegen den US-Amerikaner Chris Byrd. Anno 2004 holte Vitali Klitschko den WBC-Titel durch den Sieg über Corrie Sanders nach Hause. Verschiedene gesundheitliche Probleme zwangen Klitschko zu einer Pause bis 2008. Mit dem Gewinn des WBC-Titels 2008 gelang ihm schließlich ein fulminantes Comeback. Fortan hielten beide Brüder WM-Titel im Schwergewicht, was boxhistorisch noch nie vorgekommen ist. Klitschko engagiert sich in seiner Heimat politisch und wurde 2010 zum Vorsitzenden der neu gegründeten Partei UDAR gewählt. 

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