Absolute Mehrheit
So 26.05.2013, 22:15

Absolute Mehrheit - Show 05

Gezielte Jugendförderung, geglückte Integration von Sportlern mit Migrationshintergrund, Titel und Pokale ... Gestern machten erstmals zwei deutsche Mannschaften das Finale der Champions League unter sich aus. Unsere Fußballer haben Vorbildcharakter - auch für die Politik? "Der deutsche Triumph in Wembley: Was kann die Politik vom Fußball lernen?" fragt Stefan Raab den Fußballkommentator Wolff-Christoph Fuss sowie die Politiker Armin Laschet (stv. Parteivorsitzender der CDU), Garrelt Duin (SPD, Wirtschaftsminister NRW), Klaus Ernst (Spitzenkandidat DIE LINKE) und Cornelia Otto (Spitzenkandidatin Piratenpartei).

Fußball als Vorbild für die Politik, Bedingungsloses Grundeinkommen und Politikverdrossenheit

Thema 1: Was kann die Politik vom Fußball lernen?

Erfolgsmodell deutscher Fußball. Gezielte Jugendförderung, geglückte Integration von Sportlern mit Migrationshintergrund, Titel und Pokale. Unsere Fußballer haben Vorbildcharakter - auch für die Politik?

Der deutsche Fußball hat gerade einen fantastischen Höhepunkt erlebt: Das Champions League-Finale mit zwei deutschen Vereinen! Natürlich haben wir mit Wolff-Christoph Fuss einen Fachmann in der Runde. Doch die Frage, ob sich die Politik etwas vom deutschen Fußball abgucken kann, wird kontrovers diskutiert.

Thema 2: Bedingungsloses Grundeinkommen!

Die Piraten fordern ein bedingungsloses Grundeinkommen. Ein edler Gedanke - oder totaler Unsinn? Ist das ein ein Schritt zu mehr sozialer Gerechtigkeit oder eher ein Sieg für die Faulen?

Frau Otto ist der festen Überzeugung, dass das bedingungslose Grundeinkommen eine gute Idee ist - vor allem für diejenigen, die durch das soziale Netz fallen. Garrelt Duin sieht den Mindestlohn als einzige Lösung für die angesprochenen Probleme.

Thema 3: Politikverdrossenheit!

Eine Demokratie ohne Wähler? Demokratie lebt von den Menschen und ihrer Beteiligung am politischen Treiben. Und trotzdem könnte die Wahlbeteiligung höher sein. Stefan Raab fragt: Was tun gegen Politikverdrossenheit?
Klaus Ernst klärt gleich zu Beginn der Diskussion einen weitverbreiteten Irrtum auf: Die Reihen im Plenarsaal des Bundestages sind oft sehr leer. Die Abgeordneten, die sich nicht hauptsächlich mit dem angesprochenen Thema beschäftigen, sitzen dann meist in ihrem Büro und arbeiten. Das muss man erst Mal wissen!
Beim Thema mangelnde Wahlbeteiligung jedoch hat jeder Diskussionsteilnehmer eine eigene Theorie!

Das Votum der Zuschauer

Die Zuschauer hatten von Anfang an drei Favoriten: Klaus Ernst (DIE LINKE), Cornelia Otto (Piratenpartei) und Lasse Becker (Junge Liberale). Garrelt Duin (SPD) und Wolff-Christopher Fuss mussten als erste die Segel streichen.

Auf den drei besten Positionen blieb das Feld stabil: Lasse Becker sicherte sich am Ende das Mittelfeld mit 16,1%. Cornelia Otto von der Piratenpartei wurde auf den 2. Platz mit sehr guten 40,5% gewählt. Klaus Ernst diskutierte und diskutierte - und katapultierte sich an die Spitze der Diskussionsrunde mit 43,4%.
Leider erreichte er damit nicht die Absolute Mehrheit. Der Jackpot erhöht sich auf 300.000 €!

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