Der sechste Sinn
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Die Suche nach dem sechsten Sinn
Galileo Mystery vom 12. Juni 2009 um 22:10 UhrFast jeder kennt das: Man hat das Gefühl, von hinten angestarrt zu werden. Und oftmals bestätigt sich dieses unbestimmte Gefühl beim Blick zurück. Doch mit welchem Sinn nimmt man diese Empfindung wahr? Die bekannten fünf Sinne - Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Fühlen und Tasten – kommen dafür nicht in Frage.
Empfindungen wie diese legen die Vermutung nahe, dass es eine Art der Wahrnehmung gibt, die über die fünf bekannten Sinne hinausgehen. Gibt es also tatsächlich einen „Sechsten Sinn“? Galileo Mystery nimmt sich dieser Frage an.
In drei wissenschaftlichen Experimenten soll geklärt werden, ob dieser „Sechste Sinn“ existiert. Die Leitung der Experimente übernimmt Dr. Rainer Wolf. Als Wahrnehmungsforscher untersucht er an der Universität Würzburg seit Jahren außersinnliche Phänomene. Außerdem ist Wolf Mitglied der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“, einer Skeptikervereinigung.
Vor allem bei Nahtod-Erfahrungen und in Trancezuständen berichten Menschen immer wieder von dem Erlebnis, sich selbst von außen betrachten zu können. So wie Vicky Noratuk. Bei einer Notoperation steht sie an der Schwelle zwischen Leben und Tod. Die Ärzte retten die junge Frau. Anschließend kann Vicky die Abläufe im OP genauso exakt beschreiben wie ihr eigenes Aussehen. Das Verwunderliche dabei ist: Vicky Noratuk ist seit ihrer Geburt blind. Ausgeschlossen also, dass die Wahrnehmung von ihrem Sehsinn stammt. Ob ein „Sechster Sinn“ für derartige Erfahrungen verantwortlich ist, soll in einem Hypnose-Experiment untersucht werden.
Ein erfahrener Hypnotiseur schickt den Geist einer jungen Frau auf eine außersinnliche Reise. In Trance soll sie beschreiben, was sich an einem ihr unbekannten Ort abspielt. Gelingt ihr das, ist bewiesen, dass der menschliche Geist den Körper verlassen kann.
Ob Menschen tatsächlich spüren können, wenn sie von hinten angestarrt werden, klärt das zweite Experiment. Wieder garantiert der Wahrnehmungsforscher Dr. Wolf, dass der Versuch unter wissenschaftlich korrekten Bedingungen abläuft. Nach zahlreichen Durchläufen mit und ohne Kameras kommt das Versuchsteam zu einem erstaunlichen Ergebnis.
Ob es vereinzelte Menschen mit besonderen Sinnesfähigkeiten gibt, untersucht Galileo Mystery gemeinsam mit Dr. Wolf im dritten Versuch. Hier wird eine Frau auf die Probe gestellt, die behauptet, Krankheiten oder körperlichen Problemen bei anderen Menschen wahrnehmen zu können – ohne über medizinische Kenntnisse zu verfügen. Angeblich kann sie die „Aura“ ihrer Mitmenschen spüren. Um diese Fähigkeit zu testen, zieht Galileo Mystery fünf Probanden hinzu. Ein Ärzteteam unterzieht die Probanden einem kompletten medizinischen Check Up. Im Anschluss daran untersucht die Auraleserin die fünf Testpersonen. Wenn ihre Ergebnisse eindeutig mit der medizinischen Diagnose übereinstimmen, steht fest: die Auraleserin verfügt über Fähigkeiten, die über die fünf bekannten Sinne hinausgehen.
Dann erkennt selbst der skeptische Wissenschaftler Dr. Wolf an, dass ein „Sechster Sinn“ existiert
