© DPA
Eine Giftspritze getarnt als Kugelschreiber, ein Schießstift und eine Taschenlampe, die eigentlich eine Pistole ist.
Das klingt alles eher nach einem James Bond Film, ist aber Realität. Diese drei geheimen Agentenwaffen hat der Südkoreanische Geheimdienst bei einem festgenommenen Nordkoreanischen Agenten entdeckt. Mehr darüber und noch weitere geheime Agentenwaffen jetzt in unseren 100 Sekunden.
Vor einem Jahr schickt der nordkoreanische Diktator einen Agenten nach Seoul. Sein Auftrag: die Ermordung eines Friedens-Aktivisten. Doch der Attentatsversuch scheitert. Im letzten Moment wird der Spion mit dem Deckname An verhaftet und seine drei Waffen sichergestellt. Diese geheimen Agentenwaffen präsentierte nun ein Südkoreanischer Agent erstmals der Öffentlichkeit.
00:28
Funktionieren die Agenten-Waffen tatsächlich?
Alle drei Waffen sind tödlich. In diesem Kugelschreiber steckt eine Spritze mit tödlichem Gift. Das beim Opfer sofort Muskelstarre auslöst, dann erstickt es. Ideal für ein Attentatsversuch in der Menschenmenge wie bei dem Friedensaktivisten geplant. In diesem Schießstift steckt eine Kugel gefüllt mit Gift, das die Haut verätzt, in dem Körper eindringt und das Opfer sofort tötet. Ganz neu und dem südkoreanischen Geheimdienst bisher unbekannt: Diese Taschenlampe mit 3 tödlichen Geschossen. Eins fehlt. Die Ermittler testeten die sichergestellte Agentenwaffe. Das Ergebnis: Die Kugel traf präzise ihr Ziel.
01:09
Gibt es solche Agenten-Waffen auch in Deutschland?
Nicht nur James Bond, Agenten und Geheimdienste weltweit verwenden tatsächlich solch tödliches Hightechspielzeug. Einen Gewehrregenschirm und Geräte um durch Wände zu schauen. Auch in Deutschland. Die Stasi baute einen speziellen Schießkoffer, für Attentate und um diese abzuwehren. Weniger tödlich: Mit dieser Lippenstift Kamera fotografierte eine Sekretärin des Bundespräsidenten Hunderte strenggeheime Unterlagen für die Stasi.
Mo, 13.05.2013, 12:55 Uhr
Mo, 13.05.2013,
Di, 07.05.2013, 16:55 Uhr
Di, 07.05.2013,