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„Zorbing“ heißt die Trendsportart, bei der zwei Russen in einer Plastikkugel aus der Bahn fliegen, die Klippen herunterstürzen und einer stirbt.
Kann so ein Unglück auch bei uns passieren? Wie gefährlich ist diese „Funsportart“? Die Antworten heute in unseren 100 Sekunden.
Im russischen Ski-Gebiet Dombai beginnt alles als großer Spaß. Die zwei Freunde steigen in die luftgepolsterte Riesenkugel. Der Ball verlässt die Bahn. Ein Mitarbeiter will die 250 Kilogramm schwere über Eis schlitternde Kugel aufhalten. Sie schlägt immer wieder auf Felsen auf, stürzt über die Klippen in den Abgrund. Die Folge: Der 27jährige Familienvater Denis Burakov bricht sich das Genick, stirbt auf dem Weg ins Krankenhaus. Sein Freund überlebt schwer verletzt.
Wie gefährlich ist Zorbing?
Seit Andrew Akers „Zorbing“ in den 90er Jahren in Neuseeland erfand, war das der erste Todesfall. Die Riesenkugel, also der „Zorb“, besteht aus zwei ineinander liegenden Kunststoffkugeln, die durch Schnüre verbunden sind und die Luft dazwischen macht den Ball sicher, sie dient zur Federung. Bis zu drei Personen gleichzeitig können in einen Ball. Fürs Berg Runterrollen sind Griffe da. Inzwischen wird man auch angeschnallt, so wie die Russen. Doch der Betreiber hatte keine Lizenz. Wahrscheinlich war der Ball ein Billigimitat. Statt einem Spezialkunststoff der Temperaturen bis zu minus 20 Grad aushält, wird bei Billigimitaten einfach der Kunststoff PVC verwendet. Der wird bei Kälte brüchig. Das Hauptproblem war aber der ungesicherte Abhang. Dadurch wurde es zum Russisch Roulette. Den Organisatoren droht jetzt Haft.
Könnte so ein Unfall auch bei uns passieren?
Das ist äußerst unwahrscheinlich. Hierzulande gelten auch beim „Zorbing“ strenge Sicherheitsbestimmungen. Das Material des Balls wird vom TÜV geprüft. Die Strecke muss komplett sicher sein, ohne Schluchten und Felsen. Und die Kugel muss genügend Auslauf haben.
Mo, 13.05.2013, 12:55 Uhr
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Di, 07.05.2013, 16:55 Uhr
Di, 07.05.2013,
Mo, 06.05.2013, 17:45 Uhr
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Fr, 03.05.2013, 15:56 Uhr
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