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Ein filmreifer Gefängnisausbruch in den USA: In Chicago sind am Dienstag zwei Bankräuber aus dem 20. Stock eines Gefängnisses geflohen. Und das mit Hilfe von Bettlaken. Und damit Herzlich Willkommen bei Galileo.
Auf spektakuläre Weise ausgebrochen und noch immer fehlt jede Spur. Wie die beiden entkommen konnten und noch weitere skurrile Gefängnisausbrüche heute in unseren 100 Sekunden…
Die beiden Ausbrecher Joseph Banks und Kenneth Colney zwängten sich laut FBI durch ein kleines Fenster in ihrer Zelle. Und das in schwindelerregender Höhe. Aus Bettlaken knoteten sie eine Leine und seilten sich damit ganze 60 Meter ab.
Ihre Betten hatten die Beiden zuvor mit Kleidung aufgepolstert. Eigentlich ein alter Trick, dennoch fiel die Täuschung erst am nächsten Morgen auf.
Das Metropolitan Correctional Center hat insgesamt 27 Stockwerke und ist weltweit eines der wenigen Gefängnisse in einem Hochhaus.
Welche spektakulären Ausbrüche gab es noch?
In Brasilien wollten die Ausbrecher über ein Loch in der Wand entkommen. Guter Plan, wäre da nicht der Bauchumfang des 100 Kilo schweren Rafaelo Valadao. Das Ende: Eine gebrochene Rippe und zurück in den Knast. Zu dick war er sicher nicht. Zusammengekauert wie ein Embryo sollte dieser nur 1,60 Meter kleine Mann aus einem Gefängnis in Mexico geschmuggelt werden. Und zwar von seiner Ehefrau. Doch die Beamten wurden stutzig und buchteten die Ehefrau gleich mit ein.
Hollywoodreif auch diese Flucht: Der französische Mörder Payet floh mit einem Hubschrauber aus dem Knast. Und das gleich drei Mal. 2001 warfen seine Komplizen sogar Waffen und eine Schussweste im Gefängnis ab. Mit Hilfe einer Geisel schoss sich der Mörder dann seinen Weg frei. Allerdings umsonst. Am Ende gab es sogar noch extra Haft. Das droht jetzt auch den Ausbrechern von Chicago.
Mo, 13.05.2013, 12:55 Uhr
Mo, 13.05.2013,
Di, 07.05.2013, 16:55 Uhr
Di, 07.05.2013,
Mo, 06.05.2013, 17:45 Uhr
Mo, 06.05.2013,
Fr, 03.05.2013, 15:56 Uhr
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