Python Plage in Florida rottet ganze Tierarten aus
Python – Plage
Riesenschlangen rotten Tierarten aus! Selbst Alligatoren haben keine Chance.
Es klingt eher nach einem Horrorfilm, doch es ist die Realität in den Everglades. Dort haben sich die monströsen „Einwanderer“ dermaßen verbreitet, dass sie eine Gefahr für die heimischen Tierarten sind. Kaninchen, Waschbären, Füchse und Luchse sind beinahe komplett verschwunden!
Wie kommt es zu der Plage?
Ursprünglich stammt dieser dunkle Tigerpython aus Asien. Vor ca. 10 Jahren haben einige Amerikaner ihn als Haustier importiert. Einige von ihnen sind ausgebüchst, andere wurden ausgesetzt. Die Würgeschlange legt bis zu 50 Eier – so hat sie sich explosionsartig verbreitet. Inzwischen sprechen Forscher von Zehntausenden in den Everglades. Ein Python wird bis zu 8 Meter lang und wiegt bis zu 90 Kilogramm, bewegt sich sehr gemächlich und in gerader Linie vor allem am Boden. „Spitzengeschwindikeit“: 2,3 KM pro TAG; max. 100 Meter in einer Stunde.
Wie gefährlich ist der Python?
Er lauert den Opfern meist im Wasser der Everglades auf, denn da bewegt er sich schneller. Er schwimmt perfekt getarnt auf ihre Beute zu, packt das Opfer blitzschnell, umschlingt es im für Würgeschlangen typischen Griff – bis die Beute erstickt. Der Würgegriff kann mehr als eine Stunde dauern! Verdauungszeit? Pro Kilo cicra ein Tag.
Was machen die Menschen gegen die Monsterschlange?
Töten. Ganz einfach töten. Jede Schlange die Ranger in den Everglades entdecken wird getötet. Sie setzten „Judassschlangen“ Sender auf – so finden sie zu weiteren Artgenossen. Doch wirklich erfolgreich sind die Ranger damit nicht. Sie hoffen vor allem auf das Wetter: bei extremen Frosteinbrüchen und Minusgraden erfrieren die Pythons. Wohl eher ein hoffnungsloser Fall in Florida.
Newsticker
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Di, 18.06.2013, 17:26 Uhr
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Mo, 17.06.2013, 11:18 Uhr
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Do, 13.06.2013, 09:56 Uhr
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