Montag, 02.09.2013

100 Sekunden: Erdrutsch in Taiwan

Unglaubliches Glück im Unglück – das hatten am Wochenende Autofahrer bei einem Erdrutsch in Taiwan. Nur wenige Zentimeter neben dem Wagen kommt ein haushoher Felsbrocken zum Stehen. Nur haarscharf und mit unglaublich viel Glück sind die Insassen dem Tod entkommen. Wir haben noch weitere  Fälle gefunden, in denen Menschen wie durch ein Wunder überlebten -  in unseren 100 Sekunden.

Was wie eine harmlose Fahrt durch den Regen aussieht, wird zur Beinahe Katastrophe. Doch die Insassen haben Glück. Der Erdrutsch schleudert das Fahrzeug auf die linke Straßenseite – sonst wären die beiden Männer im Wagen von dem tonnenschweren Felsen zerquetscht worden.

Ähnlich ging es vor zwei Monaten diesen Männern in China, die einen Erdrutsch wie durch ein Wunder überlebten oder dieser Frau in Kiew, die um ein Haar von einem Baum erschlagen wurde. Doch Glück muss nicht nur Schicksal sein – es gibt unglaubliche Fälle, die sich wissenschaftlich klären lassen:

Vom Zug überrollt
In Neuseeland rollt ein Baby im Kinderwagen auf die Gleise unter eine U-Bahn – und: überlebt! Aber warum? Hier in Berlin die Rekonstruktion des Falls: Der Buggy liegt wie im Video falsch herum mit den Hinterrädern in der Luft. Auch hier sieht es so aus, als ob der Zug den Kinderwagen komplett zerquetscht – doch: der Kinderwagensitz bietet Schutz. Das führte offensichtlich in Neuseeland zu dem Wunder, dass das Baby überlebte.

Vom LKW überrollt
Ein Hafenmitarbeiter weist einen LKW aus. Plötzlich kommt ein Zug, den er nicht sieht, denn der LKW versperrt die Sicht. Auch er überlebt – obwohl es kaum zu glauben ist. Dabei ist der Aufprall des LKWs vergleichbar mit dem Schlag eines Profi-Baseballspielers. Doch sein Glück ist, er dreht sich vor dem Aufprall um, und wird seitlich getroffen. So schützt er die inneren Organe. Und: er steht genau zwischen den Rädern des LKWs, so dass er unter dem Karosserie hinwegdriften kann. Sensationelles Glück im Unglück also.

Glück oder Schutzengel?

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