Mittwoch, 18.09.2013

100 Sekunden: Hochbegabte Inderin

Die 13 Jährige Inderin Sushma Verma wird aktuell als Wunderkind gefeiert. Mit 7 Abitur, dann Bachelor-Abschluss. Jetzt will sie noch Mikrobiologie studieren. Aber Warum gibt es immer wieder Menschen mit solchen Fähigkeiten? Und: Wie kann ich so schlau werden? Mehr dazu in unseren 100 Sekunden.

100 Sekunden: Hochbegabte Kinder

Wer sind die größten Wunderkinder?
Weltweit gilt dieser Knabe als Vorzeige-Wunderkind: Vitaly Nechaev. Der neunjährige unterrichtet als jüngster Professor der Welt Geschichte an der ukrainischen Universität in Cherkassy.
In Deutschland gilt Laetitia Hahn als DAS Wunderkind. Sie war gerade mal acht Wochen alt, als sie auf den Kopf ihrer Mutter zeigte und „Haare!“ sagte. Mit zwei Jahren konnte sie bereits lesen, und lernte Englisch und Latein. Ihr IQ: 140.
Als größtes Wunderkind der Geschichte gilt Wolfgang Amadeus Mozart. Er schrieb seine erste Komposition mit gerade mal 5 Jahren.

Was ist der Grund für Hochbegabung? 
Noch sind sich die Forscher nicht einig. Aber sowohl die Gene als auch die Förderung beeinflussen die Gehirnstruktur.
Vermutlich sind bei Hochbegabten die Gehirnregionen besonders gut miteinander vernetzt. Je effizienter diese miteinander kommunizieren, desto höher der IQ. Aber: Hochbegabte haben oft mit einfachsten Dingen des Alltags Probleme.
Deutlich zeigt sich das bei Menschen mit Inselbegabungen ,Savants genannt. 50 Prozent aller Savants sind Autisten. Sie sind geistig behindert und doch in einem Bereich extrem genial.

Wie kann ich mein Gehirn pimpen?
Wer von Geburt an kein Genie ist, wird auch nie eines werden. Aber man kann sein Gedächtnis trainieren. Ein Trick: Man muss in Bildern denken um sich etwas einzuprägen. Unser Gehirn besteht aus zwei Hälften. Die linke ist zuständig für Sprache, Zahlen und Logik. Die rechte Hälfte fürs kreative Denken. Die meisten Menschen nutzen häufiger die linke Gehirnhälfte. Erst wenn beide zusammenarbeiten, können wir uns Dinge einfach und lange merken.

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