100 Sekunden: Vulkanringe

Riesige Rauchringe am Himmel – ausgestoßen vom sizilianischen Vulkan Ätna. Ein extrem seltenes Natur-Schauspiel.
Wie solche Kringel entstehen und wie Ihr selbst so ein ähnliches Phänomen herstellen könnt seht ihr in unseren 100 Sekunden.
Es gibt etwa 600 aktive Vulkane auf der Welt. Doch nur bei dreien konnte bis jetzt dieses faszinierende Schauspiel beobachtet werden.

Wie entstehen die Rauchringe?
Ganz sicher sind sich die Experten nicht. Entscheidend scheint die Form der Schlotöffnung zu sein und die Art, wie die Luft aus ihr geblasen wird. Eine Theorie: Die Luft in der Mitte des Schlots wird schneller nach oben geblasen als an den Seiten. Der Rauch außen fällt dann zur Seite ab und kommt in eine Art Sog hinein. So entsteht ein Rauchring mit einem eigenen Strömungs- und Energiesystem. Er kann einen Durchmesser von bis zu 200 Metern haben.   
Wo gibt es solche Ringe noch zu sehen?
Im Meer. Er entsteht, wenn Wale ausatmen. Das sieht aber nicht immer so aus. Wale machen das vermutlich nur zum Spaß. Genau wie diese Delfine. Sie können aus ihrem Atemloch sowie ihrer Schnauze Wirbelringe entstehen lassen. Die Tiere haben sich das selbst beigebracht. Und auch wir können das lernen.
Aber wie funktioniert der Luftkringel-Trick?
Als erstes muss man sich flach auf den Boden des Beckens legen. Zunge rausstrecken, die Lippen um die Zunge pressen und dann den Mund verschließen. Dann mit Druck die Luft auspressen und die Zunge gleichzeitig schnell nach innen Ziehen. Die Luft wird nach oben gepresst, es entsteht aber durch die Zunge gleichzeitig ein Sog nach innen. Mit etwas Übung sieht es dann genauso aus wie bei den Delphinen und dem Kringelvulkan Ätna.

Kommentare